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Wichtige vorbereitende Schritte bei angestrebter Selbstständigkeit

Bild: @ jackmac34, pixabay


Immer mehr Menschen jeden Alters stellen fest, dass sie dem normalen Arbeitsleben Adieu sagen wollen und nicht mehr als Arbeitnehmer ihre Dienste und Leistungen anbieten möchten, sondern als selbstständiger Unternehmer, oder sogar selbst irgendwann als Arbeitgeber. Der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit bedarf allerdings einiger Hürden, die es zunächst zu überwinden gilt.

Etliche Punkte müssen beachtet werden, damit es auch mit dem kleinen Unternehmen, der UG und Co., auf Anhieb klappt. Wer diese Aspekte berücksichtigt und befolgt, der ist auf der sicheren Seite und kann geordnet mit Plan loslegen.

Welches Gewerbe soll es denn sein?

Zunächst muss man sich schon Gedanken machen, wie das Unternehmen heißen soll und vor allem was wird angeboten? Beispielsweise kann ein Autor sein Unternehmen “Schreibstube” nennen, oder auch “Kommunikationszentrum”, in beiden Fällen würde er das Gleiche tun und anbieten, es wird nur anders benannt und vermarktet. Oftmals ist schon die Wahl des Firmennamens eng mit dem späteren Marketing verknüpft.

Dann ist es zudem auch wichtig, ob man ein Nebengewerbe eröffnen möchte, oder doch von Anfang an seine Berufung direkt zum Hauptberuf machen will. Hier wäre es dann ein Hauptgewerbe. Einen Gewerbeschein beim zuständigen Gewerbeamt ausstellen zu lassen, ist nicht der Rede wert. Das geschieht innerhalb weniger Minuten, entscheidend ist schlichtweg, ob es sich um die Anmeldung eines Haupt- oder Nebengewerbes handelt und welche Rechtsform man hier wählt.

Finanzamt möglichst schnell informieren

Sobald man den Gewerbeschein in der Tasche hat, sollte man zügig damit zum zuständigen Finanzamt marschieren. Desto früher, umso besser. Hier werden wichtige Eckdaten notiert, wie das geschätzte Einkommen für die jetzige Zeit und für das zukünftige Jahr. Auch ist zu überlegen, welche Steuerklasse (für Einzelunternehmer) gut ist und ob ein Wechsel in eine andere Steuerklasse mehr Sinn macht. Gründet man eine Gesellschaft, so sind wiederum andere Aspekte zu berücksichtigen.

Steuerberater hinzuziehen?

Besonders, wenn man sich zum ersten Mal in die Selbstständigkeit begibt, ist es nicht verkehrt, sich mit einem guten Steuerberater zusammen zu setzen und sich gründlich beraten zu lassen. Viele wichtige Punkte sollten nur mit ihm gemeinsam geklärt werden, damit am Ende des Jahres nicht ein böses Erwachen auf den Jungunternehmer wartet.

Die Finanzierung muss stimmen

Nur selten lässt sich eine Selbstständigkeit komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. In den meisten Fällen muss eine sichere und vor allem solide Finanzierungsmöglichkeit her. Für Unternehmer, die sich auf eigene Füße stellen wollen, werden ganz spezielle Finanzierungen für Selbstständige angeboten. Kredite, die sich ganz nach den jeweiligen Wünschen, Belangen und Umständen richten. Zeitraum, Tilgung und Co. werden exakt nach den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten des Jungunternehmers errechnet und differenziert.

Ein separates Geschäftskonto ist immer richtig

Für die zukünftigen Einnahmen ist es ratsam, sich ein separates Geschäftskonto bei der Hausbank einrichten zu lassen. So ist der klare Überblick über die Finanzen möglich. Einnahmen und Abbuchungen können so wunderbar verfolgt werden und vermischen sich nicht mit anderen, regelmäßigen Bewegungen, die auf einem Privatkonto üblich sind. Vor allem erhält man einen klaren Überblick darüber, ob gebucht wurde, oder welcher Rechnungsbetrag noch immer offen ist und nicht beglichen wurde. Denn nicht alle Kunden sind zuverlässige Geschäftspartner und nicht selten ist es schon zu Rechtsstreitigkeiten aufgrund fehlender Begleichung von Rechnungen zwischen Unternehmern und Kunden gekommen.

Visitenkarten, Internetpräsenz und mehr

Steht das Unternehmen und hat einen Namen, dann sollte man nicht zögern, sich mit einer eigenen Homepage zu präsentieren. Viele potenzielle Kunden durchforsten zunächst das Internet, nach Dienstleistern jeglicher Art, bevor sie beispielsweise ins Branchenverzeichnis schauen. Hier sollte ein Jungunternehmer auf jeden Fall mit einer eigenen Homepage glänzen und darauf hinweisen, dass er auch noch auf verschiedenen sozialen Netzwerken und Kanälen zu finden ist. Nur so ist eine moderne Verbreitung des Unternehmens heutzutage überhaupt möglich. Ein Eintrag im Firmenregister oder Telefonbuch reicht hier sicherlich nicht mehr, bzw. ist bei den meisten Business-Modellen heutzutage sogar gar nicht mehr von Nöten.

 

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