Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu. Details ansehen

Webseiten-Analyse: Und was macht die Konkurrenz so?

Ohne relevante Webseite funktioniert heute kaum eine Existenzgründung. Um Kunden zu generieren, Informationen bereitzustellen und – nicht zuletzt – um einen gewissen Expertenstatus herauszustellen. Eine Webseite allein reicht jedoch ebenfalls nicht aus. Sie muss auch bei wichtigen Suchbegriffen gut platziert sein. Doch zu welchen?

Bei der Suche nach relevanten Keywords spielt nicht nur das eigene Angebot eine Rolle, sondern es lohnt sich auch ein Blick zur Konkurrenz. Denn wer weiß, womit die Mitbewerber weit vorn platziert sind, entdeckt vielleicht weitere lukrative Produkte oder Dienstleistungen für das eigene Unternehmen. Speziell Gründer können so von bereits etablierten Unternehmen profitieren, indem sie einfach prüfen, was die Konkurrenz macht. Sprich: Welche Suchbegriffe diese mit ihrem Webangebot besetzen.

Ohne umfassende Expertenkenntnisse sind eine solche Analyse aber sowohl für eigene, als auch für fremde Keywords mehr als aufwendig. Seit einiger Zeit gibt es jedoch ein Tool für diese Aufgaben: metrics.tools. Wie funktioniert dieses Tool?

Keywordrecherche leicht gemacht

Mit metrics.tools lassen sich unter anderem die eigenen Rankings bei Google überwachen. Interessant für Einsteiger ist jedoch eine Funktion, die von den meisten anderen Tools dieser Art ausgelassen wird: die Keywordrecherche. Der Vorteil ist, dass die Software zu einem Begriff – zum Beispiel die eigene Dienstleistung – eine Reihe von Vorschlägen liefert, die der Existenzgründer auf seiner Webseite nutzen sollte, um sein Angebot umfassend zu beschreiben oder als Nebenprodukt zu offerieren. Gelingt dies, winken eine bessere Platzierung bei Google und damit potenziell mehr Kunden.

Beispiel: Keywordrecherche für Schnürsenkel-Online-Shop

Sucht beispielsweise ein Betreiber eines neuen Online-Shops für Schnürsenkel nach Keywords, gibt er im Tool einfach den Begriff Schnürsenkel ein (s. Abbildung A). Alternativ kann er auch den Domainnamen eingeben. Das Ergebnis ist zunächst gleich.

Abbildung A: Keywords für "Schnürsenkel", Bildquelle: metrics.tools

Es erscheint eine Liste mit passenden Keywords, die der eigene Shop abdecken sollte. Der Vorteil bei dieser Auflistung sind die einzelnen Tabellenspalten. Das Suchvolumen (Suchanfragen im Monat), der Klickpreis für AdWords (Anzeigenkosten) und der Wettbewerb (wie stark umkämpft ist der Begriff bei AdWords/1 = Maximum) bieten unter Berücksichtigung der Relevanzangabe wichtige Informationen, ob für die Begriffe eine SEM-Kampagne lohnend ist. Besonders schön: Die einzelnen Spalten lassen sich sortieren. Das schafft Übersicht.

Diese Auflistung lässt sich jedoch mit drei Schiebereglern verfeinern. Wer sich beispielsweise die Keywords “umfassend” auflisten lässt, muss etwas warten, bekommt aber eine sehr vollständige Keywordliste. Die Abbildung B zeigt, dass zum Beispiel das wichtige Keyword “Schnürsenkel binden” hinzugekommen ist.

Abbildung B: Keywordrecherche umfassend, Bildquelle: metrics.tools

Auch der zweite Filter ist interessant. Hier können von beiden Enden die Regler so eingestellt werden, dass nur kurze, harte Keywords oder eher sehr lange, phrasenähnliche Keywords zugelassen werden. Die Fokussierung auf den sogenannten Longtail liefert die Ergebnisse in Abbildung C. Es wird sichtbar, dass die Suchvolumina sinken, aber zugleich der den Begriffen zugrunde liegende Kaufimpuls steigt. Ein echtes Fundstück ist “pinke Schnürsenkel”. Dabei handelt es sich offenbar um ein wenig umkämpftes, günstiges, aber dennoch attraktives Nischenkeyword. Ein guter Ansatzpunkt für den neuen Online-Shop.

Abbildung C: Keywordrecherche mit Longtail, Bildquelle: metrics.tools

Auf diese Weise kann der Nutzer die Keywordrecherche auch analog zu AdWords zwischen “exact match” und “broad match” einstellen. Interessant ist dabei, dass sich die Relevanz des Begriffs für die Abfrage ebenfalls gleich ändert. Die Abbildung D zeigt, wie sich die Auflistung durch das Verschieben zu einer allgemeineren Suchanfrage ändert.

Abbildung D: Keywordrecherche mit Broad Match, Bildquelle: metrics.tools

Fazit: sehr feine Keywordrecherche für Gründer

Die Keywordrecherche im metrics.tools ist für Gründer und schon bestehende Unternehmen eine interessante Quelle, um weitere relevante Begriffe für ihr Business zu finden. Je nach Einstellungsoption listet das Tool passende Keywords auf. Die Spalten Relevanz, Suchvolumen, Klickpreis und Wettbewerb geben auf einen Blick Hinweise darauf, wie sinnvoll eine SEM-Kampagne oder die Keyword-Optimierung der eigenen Webseite ist.

Konkurrenzanalyse mit metrics.tools

Neben der Suche nach Begriffen für das eigene Business lassen sich auch die Mitbewerber analysieren. Dazu bietet das Tool eine sehr komfortable Möglichkeit, die in der Form in anderen Produkten nicht enthalten ist. Per Mausklick lassen sich so einerseits standortunabhängige Google-Rankings aufrufen und andererseits die rankenden Domains überprüfen. Letzteres ist alternativ auch per Direkteingabe möglich. Doch Schritt für Schritt.

Ranking für ein Keyword auflisten lassen

Unter dem Punkt Rankings listet das Tool die Google-Platzierungen für einen Suchbegriff auf. Die Darstellung (Abbildung E) umfasst die Position, die Veränderung, die rankende Seite samt Vorschaubild beim Mouseover sowie die Anzahl der Rankings und den tool-internen Sichtbarkeitswert der jeweiligen Domain. Alle Werte lassen sich sortieren.

Abbildung E: Auflistung der Suchergebnisse, Bildquelle: metrics.tools

Auf diese Weise können beispielsweise Konkurrenten gefunden werden, die zu besonders vielen Suchbegriffen platziert sind, wie die nächste Abbildung (F) zeigt.

Abbildung F: Keywordstarke Konkurrenten finden, Bildquelle: metrics.tools

Hier wird jedoch auch deutlich, dass einige der Seiten den Suchbegriff Schnürsenkel nur nebenbei abdecken. Die ersten “echten” Mitbewerber finden sich auf dem vierten und fünften Platz. Die interessante Webseite ist dabei der Schnürsenkel-Shop, denn der scheint eine starke und direkte Konkurrenz zu sein. Ein Klick auf die URL zeigt Details zu dieser Webseite. Neben der Gesamtsichtbarkeit (Stärke der Seite in den Suchergebnissen) und der Anzahl der Keywords gibt es im oberen Bereich eine weitere Einstellung, die SERP-Verteilung.

Abbildung G: SERP-Verteilung der Konkurrenz, Bildquelle: metrics.tools

Diese Übersicht ist extrem informativ. Sie zeigt die Aufteilung der Platzierungen. Der Konkurrenzshop scheint sehr gut optimiert zu sein, denn am 18.01.2016 gab es 80 % aller (relevanten) rankenden Keywords auf der ersten Google-Seite. Ein Traum, der nur durch die Entwicklung überholt wird, denn inzwischen sind alle aufgeführten Keywords Top 10. Diese Auflistung zeigt also zwei Dinge: Zum einen wie stark ein Mitbewerber ist, zum anderen den Verlauf der SERP-Aufteilung.

Genaueres findet sich dann im unteren Bereich. Denn dort sind alle erfassten Keywords aufgelistet. Auch hier lassen sich die Tabellenspalten sortieren. Die letzte Spalte hält eine wirklich wichtige Information bereit. Dort zeigt das Tool eine Schätzung, welche Bedeutung das jeweilige Keyword für die Besucherströme aus Google hat.

Abbildung H: Trafficanteil der Keywords, Bildquelle: metrics.tools

An dieser Stelle finden Gründer ihre Traffic-Quellen. Denn diese starken Keywords sind es, auf die sie Ihren Shop optimieren sollten. Die Konkurrenzanalyse wird mit dieser Einstellung auf die Spitze getrieben. Denn metrics.tools erlaubt praktisch einen Blick in die potenziellen Traffic- und damit Kundenbringer der Mitbewerber. Allerdings sind diese als Schätzung des Tools mit der gebotenen Vorsicht zu behandeln. Real können Besucherströme sich ganz anders zusammensetzen. Dennoch enthält das Tool hier eine beachtliche Funktion, erste Ansatzpunkte zu finden.

Fazit: Konkurrenzanalyse leicht gemacht

Die Konkurrenzanalyse ist ein richtig gutes Tool, mit der Gründer ihre Mitbewerber analysieren können. Mit wenigen Mausklicks lassen sich starke Konkurrenten, ihre Platzierungen bei Google, deren Veränderungen und die Gewichtung für die Besucherströme ablesen. Damit eröffnen sich Informationen, die Konkurrenten freiwillig kaum herausgeben würden.

Gründer: Analyse des Wettbewerbs unverzichtbar

Programme wie metrics.tools erlauben eine tiefe Analyse des Wettbewerbs. Gründer können dadurch den Markt kennenlernen, Mitbewerber finden und deren umsatzstärksten Keywords sowie Besucherquellen herausfinden. Auf diese Weise entdecken sie Suchbegriffe zur Optimierung der eigenen Webseite, finden Chancen für umsatzträchtige AdWords-Kampagnen und können gezielt mit den Mitbewerbern konkurrieren oder auf andere Keywords ausweichen. Kurz: Solche Tools erleichtern die Zuspitzung des eigenen Produktportfolios und damit der eigenen Marktpräsenz.

 

Gefällt Ihnen unser Engagement und diese Seite? Dann freuen wir uns über ein "Gefällt mir"!

Kostenlose Tipps und News auf Twitter, über unsere Facebook-Fanpage oder per Newsletter!

 

Gründerblatt-Service für Sie

Betina Graf-Deveci - Inhaberin von Gründerblatt

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Tipps zur Existenzgründung vor, die wir für Sie recherchiert haben. Damit Sie gut informiert in Ihre Gründung starten können!

Hinter Gründerblatt selbst steckt ein praxis- erprobtes Netzwerk an Berater/innen, die Sie gerne auch persönlich bei Ihrer Gründung begleiten. Diese Dienstleistung ist kostenpflichtig, kann aber im Rahmen des kfw-Gründercoaching teilweise bis zu 75 % bezuschusst werden.

Mehr zu unserem Beratungsangebot lesen Sie hier:

Sehen Sie sich auch unsere Empfehlung zum Businessplan-Tool an:

Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!

Gründerblatt-Newsletter

Kostenfrei alle ein bis zwei Monate

Das könnte Sie interessieren:

Direkt zu den Businessplänen: Businessplan-Sammlung

Schlagworte zu dieser Seite

Bleiben Sie informiert: Gründerblatt-News abonnieren.

ffdm 2005-2018 Internetagentur Fit-für-den-Markt