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Welche Versicherungen sind wirklich nötig?

Wenn es um Versicherungen geht, besagt eine Richtlinie für Gründer: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich”. Es gilt, aus vielen Angeboten das richtige Maß an Versicherungsschutz herauszufiltern. Die richtigen Prioritäten setzt man, indem man Versicherungen, die den Betrieb sicherstellen, von der längerfristigen Vorsorge trennt.

Unbedingt nötiger Versicherungsschutz für den Fall der Fälle

Eine Berufshaftpflichtversicherung ist unbedingt notwendig, damit man vor einem finanziellen Schaden geschützt ist. Gerade Selbstständigen, die in der Heil-oder Gesundheitsbranche arbeiten, wird diese Versicherung dringend empfohlen. Dienstleitungen am Menschen bergen schließlich stets ein gewisses Riskio und können dem Selbstständigen schnell großen finanziellen Schaden bereiten. Durchschnittlich kostet eine Berufshaftpflichtversicherung 120-180 Euro jährlich, ab dem ersten Tag erhält man kompletten Schutz. Dieser Tarif ist allerdings stark versicherungs- und berufsabhängig. Gerade bei Hebammen gefährdet die Höhe der Versicherung die Rentabilität der Arbeit.
Generell wird dieser Versicherungsschutz aber allen Selbstständigen empfohlen. Er deckt den schuldhaft verursachten Vermögens-, Personen-, oder Sachschaden ab, der bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit entsteht.

Wichtiger längfristiger Versicherungsschutz

Für die langfristige Perspektive ist eine private Altersvorsorge notwendig. Selbstständig zu sein bedeutet auch, die komplette finanzielle Versorgung im Alter selbst sicherzustellen. Das sechste Sozialversicherungsbuch regelt, welcher Selbstständige verpflichtet ist, in die gesetzliche Rentenversicherung oder in ein berufsständisches Versorgungswerk einzuzahlen. So sind beispielsweise Handwerker, Journalisten oder Ärzte versicherungspflichtig. Doch auch sie sollten sich nicht auf die staatliche Vorsorge verlassen, die lediglich einen Basisschutz darstellt. Zu den häufigsten privaten Vorsorgen gehören die Rürup-Rente und die klassische private Rentenversicherung.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung stellt ebenfalls einen wichtigen langfristigen Schutz dar. Wer jung und vital ist, dem leuchten die Gründe für diese Art der Vorsorge oft nicht ein. Doch die Statistiken vermitteln ein anderes Bild: So wird jeder Vierte vor der Rente berufsunfähig. Die Gründe sind vielfältig. Nach einer Erhebung von Handelsblatt und Morgen & Morgen stellen psychische und Nervenerkrankungen mit 28,76 Prozent die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit dar, gefolgt von Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats mit 22,65 Prozent und Krebs mit 15,07 Prozent. Unfälle und Herz- Kreislauferkrankungen sind mit 10,14 und 7,96 Prozent ebenfalls eine häufige Ursache für Berufsunfähigkeit. So gesehen, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll.

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich” – für Gründer empfiehlt es sich, zunächst Versicherungen abzuschließen, die den Erhalt des Unternehmens im Ernstfall garantieren. Läuft das Unternehmen, sollte man sich Gedanken über die private Vorsorge machen. Sie ist als längerfristige Maßnahme mindestens ebenso wichtig.

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