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Netzwerken. Wie geht das eigentlich?

Bild: © Cozendo, pixabay.de
Abbildung 1: Netzwerken funktioniert online und offline. Meist treffen sich diejenigen auf Konferenzen, die sich aus Xing oder einem anderen Netzwerk kennen.

Einst war es das „Vitamin B“, das einem zum Wunschjob verhalt, heute ist es das Netzwerk. Ähnlich wichtig ist Netzwerken in der Gründerszene, denn in aller Regel gibt es die Profis für Vertrieb, Marketing, Produktdesign und Internet nicht alle in einem Startup-Unternehmen. Was Netzwerken bedeutet, zeigen die folgenden Tipps.

1) Richtig Netzwerken funktioniert nur mit einem erklärten Ziel vor Augen

Wer erfolgreich Netzwerken möchte, der muss ein klares Ziel vor Augen haben. Um aus Netzwerk-Kontakten strategische Partner zu machen, ist es nötig festzulegen, was sich der Gründer vom Kontakt verspricht. So lässt sich ausschließen, dass Netzwerk-Kontakte zu oberflächlichen Small-Talk-Bekanntschaften werden. Das ist zwar schön zum Zeitvertrieb, aber ineffektiv mit Blick auf das eigene Business.

2) Ein gutes Netzwerk definiert sich nicht über die Anzahl der Mitglieder

Das folgende Beispiel verdeutlicht diese wichtige Netzwerk-Regel am besten: Wer sich in einem Raum mit 100 Gründern befindet, findet vielleicht in zehn Personen einen interessanten Gesprächspartner. Warum sollte man sich also mit 100 Gesprächspartnern zum Ideentausch treffen? Einen Grund gibt es dafür nicht. Vielmehr spricht die Ineffizienz sogar deutlich dagegen. Besonders effizient wird es hingegen, wenn Benutzer, Produkte und Firmen direkt aneinander gekoppelt werden. Zu finden gibt es diese organisierte Form des Netzwerkens mit einem besonders hohen Effizienzgrad hier.

3) Die Goldene Regel beinhaltet diese drei Bausteine: (1) Geben, (2) Nehmen, (3) Pflegen

Erklärt sind diese drei Bausteine vergleichsweise schnell. Wer mit Netzwerken beginnt, muss sich qualifiziert in ein bestehendes Netzwerk einbringen. Am einfachsten funktioniert dies über einen regen Austausch über das eigene Unternehmen oder die eigene Branche. Auch wenn der Profit zu Beginn vergleichsweise gering ist, ist es erforderlich, sich zunächst einen Namen im Netzwerk zu machen – als verlässlicher Profi der Branche. Wer dies geschickt hinbekommt, dem werden auch wichtige Informationen zuteil und Schritt 2 – das Nehmen – beginnt. Last but not least muss ein Netzwerk – ähnlich wie eine Freundschaft – auch situationsgerecht gepflegt werden.

4) Diese Personen gehören in ein gutes Netzwerk

Wer sich auf das Abenteuer „Netzwerken“ einlässt, darf keine Angst davor haben, sich mit der Konkurrenz auszutauschen. Es geht nicht darum, Ideen zu klauen, sondern sich mit Personen aus demselben Metier über Erfahrungen, Probleme und auch Erfolge auszutauschen. Dazu gehören Mut und Vertrauen.

Die zweite Personengruppe, die im Netzwerk hilfreich ist, ist die Gruppe der Mentoren, die das langfristig angelegte Ziel des Unternehmers darstellen. Von diesen Personen können Gründer viel über die Herausforderungen lernen, die es zu stemmen gilt. Auch können so einige Startprobleme vielleicht schon im Kern erstickt werden, wenn der Netzwerk-Kontakt seine Geheimtipps preisgibt.

Beide Personengruppen können mit ein wenig Engagement zum „Unternehmensberater“ werden – und zwar ohne offiziellen Beratungstermin.

5) Netzwerken ist nicht räumlich gebunden

Sicherlich gibt es mittlerweile zahlreiche Netzwerk-Veranstaltungen, bei denen etwaige Netzwerk-Kontakte im realen Leben angesprochen werden können, doch für den Beginn gilt: Zu Übungszwecken sind Online-Netzwerke wie beispielsweise Xing ideal. Blendet man die Mitglieder aus, die lediglich ihre Informationen verbreiten wollen, findet man dort auch interessante Gesprächspartner.
Wer online bereits Netzwerk-Erfahrung gesammelt hat, der wird dort meist direkt zu einer Veranstaltung eingeladen. Für die erste Netzwerk-Veranstaltung gilt: Vielleicht ist es hilfreich, einen Freund mitzubringen. Zudem sollten Newcomer beim Netzwerken einiges an Vorbereitung investieren. Was sie selbst sind und was sie bieten, muss dabei im Vordergrund stehen. An zweiter Stelle sollte die Frage beantwortet werden, welche Netzwerk-Partner sie suchen.

Alternativ gibt es auch Netzwerke, die als eingetragene Vereine agieren, und überregional tätig sind. Ein Beispiel dafür ist das Business-Angels-Netzwerk Deutschland.

 

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