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Die DSGVO – Was bedeutet sie für Gründer?

Bild: © skylarvision, pixabay.de

Es gibt in jüngerer Zeit wohl keine andere Gesetzgebung, welche für so viel Unruhe in den Unternehmen sorgte, wie die DSGVO. Als sie am 25. Mai 2018 ihre Wirkung entfaltete, sorgten sich viele Unternehmer um mögliche Klagen, die ihre Existenz gefährden könnten. Besonders Startups und Gründer bekamen den Druck der neuen Verordnung sehr schnell zu spüren. Doch welche Auswirkungen hat sie für diesen Personenkreis tatsächlich? Und wie waren junge Unternehmer dazu in der Lage, die Weichen richtig zu stellen?

Der Kernbereich der Startups

Im Wesentlichen gibt es zwei große Merkmale, durch die sich Startups in diesen Tagen auszeichnen. Einerseits ist es die Innovation ihres Produkts, mit dem sie ihre Kunden zu überzeugen hoffen. Auf der anderen Seite ist es die Verarbeitung von personenbezogenen Daten, sei es zur Verbesserung der eigenen Angebote oder aber, um sie als Teil in der Wertschöpfungskette zu verbuchen. Alles rund um die DSGVO auf lexoffice.de.

Besonders betroffen von den Änderungen waren Startups etwa im Bereich des E-Mail-Marketings oder in Cloud-Strukturen, die für das CRM oder ERP besonders wichtig sind. Für sie zählt die Arbeit mit großen Datenmengen zu den täglichen Aufgaben, die nicht zu umgehen sind. Hier musste der gesamte Geschäftsprozess neu inventarisiert werden, um nicht gegen die Verordnung und ihre Grundsätze zu verstoßen. Aus dieser Perspektive betrachtet gibt es demnach einen klaren Vorteil für neue Gründer. Sie können die geltende DSGVO von Beginn an in ihrem Geschäftskonzept verankern.

Um im Notfall beweisen zu können, dass die Prozesse datenschutzkonform konzipiert wurden, entscheiden sich viele Gründer für ein Sicherheitssystem. Dieses zeigt an, ob Bedenken bei der Verarbeitung der Daten bestehen, die eine Verletzung der DSGVO wahrscheinlich machen. Durch das Sicherheitssystem wird dann schneller deutlich, welche Sicherheitslücken womöglich noch geschlossen werden müssen, um allen Klagen sicher aus dem Weg zu gehen. Des weiteren lässt sich dadurch die Beweisführung bei einem möglichen Prozess stärken. Nach dem Prinzip der Beweislastumkehr müssen schließlich die Verantwortlichen klar unter Beweis stellen, dass sie über eine konforme Verarbeitung der Daten verfügen.

Kleine Unternehmen besonders betroffen

Bereits mit dem Ende der Übergangsfrist, die vor dem Inkrafttreten der DSGVO durchgesetzt worden war, gerieten viele junge Unternehmer unter Druck. Durch die kleine Betriebsgröße fiel es ihnen deutlich schwerer, sich an die neuen Grundsätze zu halten, welche die Verordnung mit sich brachte. In der Folge musste andere Aufgaben und Aktivitäten hinten angestellt werden, was wiederum die Umsätze im Monat Mai reduzierte. Dass die DSGVO hier kleine Unternehmer und Gründer unverhältnismäßig hart traf, wird inzwischen von keiner Seite mehr bestritten. Die Politik plädiert derweil dafür, dass es auf andere Weise gar nicht möglich gewesen wäre, für die Umsetzung der neuen Richtlinien zu sorgen.

Wichtige Grundsätze der DSGVO, wie etwa die Datenminimierung oder die Rechtmäßigkeit machen bei Startups und Gründern keine Ausnahme. Daher ist es für junge Unternehmen von großer Bedeutung, sich frühzeitig um diese Aufgaben zu kümmern. Eine Gap-Analyse zeigt etwa, ob der Betrieb in der vorliegenden Weise aufgenommen werden kann. So werden bestehende Lücken schneller erkannt und sie lassen sich besser vermeiden, um den gesamten Geschäftsprozess sicher zu gestalten.

 

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