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Männliche Dominanz in den deutschen Unternehmen

Bild: © 089photoshootings, pixabay.de

2016 wurde die Frauenquote von der Regierung beschlossen. Die größten Unternehmen in Deutschland wurden per Gesetz dazu verpflichtet, den Anteil an Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen.

Ein paar Jahre sind seit der Entscheidung ins Land gegangen und tatsächlich scheint der Anteil an Frauen mit Führungsverantwortung zu steigen. Aktuelle Zahlen des renommierten Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung belegen es. Die Studie zeigt aber auch, dass die männliche Macht weiterhin komfortable ist.

Internationales Mittelmaß

Seit 1995 hat sich der Anteil an Frauen in Führungspositionen in deutschen Unternehmen um zehn Prozent gesteigert. Knapp jede dritte Position mit Leitungskompetenzen wird inzwischen vom weiblichen Geschlecht bekleidet. Die gesetzliche Frauenquote an der Entwicklung starken Aufschub gegeben, auch wenn die Quote von einigen Experten bis heute kritisiert wird.

Die Lücke zwischen Mann und Frau ist in Deutschland weiterhin sehr hoch und liegt unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. In Lettland, Ungarn und Polen liegt die Frauenquote bei über 40 Prozent, auch ohne Vorgaben des Staates. Selbst in Nigeria, Indien, Thailand oder den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeiten mehr Frauen Führungspositionen. Bei etablierten Unternehmen ist die Situation noch besser als bei Start-ups, wo Frauen in Deutschland mehr Unterstützung bei Existenzgründung benötigen.

Problem Teilzeit

Frauen verdienen in Führungsposition auch 2018 noch deutlich weniger Geld als ihre männlichen Kollegen in gleicher Position. Der Unterschied auf dem Lohnzettel beträgt bis zu 20 Prozent. Ein Grund dafür könnte es sein, das Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten. 
In Teilzeit arbeiten, bedeutet aber nicht weniger Leistung zu bringen. In der Studie des DIW gaben die befragten Frauen an, weniger Überstunden zu machen und regelmäßig rechtzeitig nach Hause zu gehen. Die Einhaltung der Arbeitszeit führt jedoch nicht zu einem Verlust von Arbeitsleistung. Männliche Kollegen in Leitungspositionen machen viel häufiger Überstunden und sitzen noch nach Feierabend am Schreibtisch.

Kompetenzen für Führungskräfte

Die Verantwortung einer Führungskraft wird in Deutschland häufig unterschätzt. Nur wenige Unternehmen besitzen eine Führungskultur, die gelebt wird. Das führt dazu, dass die Ressourcen der Mitarbeiter nicht vollständig ausgenutzt werden. Führung bedeutet mehr als Kontrolle und Überwachung. Eine gute Führungskraft motiviert, fördert und stabilisiert seine Mitarbeiter. Dabei spielt es eine ungeordnete Rolle, ob ein Mann oder eine Frau in der Führungsposition sitzt.

Deutsche Unternehmen täten gut dran, gute Mitarbeiter in leitenden Position in einem Führungskräftetraining zu schulen. In den Schulungen werden mit modernen Lernmethoden Inhalte aus der Theorie vermittelt, die im Anschluss in der Praxis umsetzbar sind. Investitionen in eine erfolgreiche Mitarbeiterführung rentieren sich.

 

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