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Großraumbüro: Kreativitätsfördernd oder kontraproduktiv?

 

Bild: © 12019, pixabay.de

Das Großraumbüro gilt als Inbegriff des modernen Büros. Doch Befürworter und Gegner haben ganz unterschiedliche Ansichten darüber, welche Auswirkungen eine solch offene Büroeinrichtung auf die Mitarbeiter hat. Bevor man sich als Gründer daher für ein Konzept entscheidet, sollte man alle Aspekte des Großraumbüros gründlich unter die Lupe nehmen.

Modern, offen, zweckorientiert – gerade für junge, schnell wachsende Unternehmen scheint ein Großraumbüro die perfekte Lösung in Sachen Office-Planung zu sein. Ob sich die Raumaufteilung allerdings positiv auf die Unternehmenskultur auswirkt, hängt letztendlich von den Mitarbeitern ab. Außerdem passt das Großraumbüro nicht zu jeder Immobilie. Wer unbedingt eine offene Raumstruktur umsetzen möchte, der sollte dies schon bei der Wahl der Räumlichkeiten bedenken. Eine Beratungsagentur wie Cushman & Wakefield hilft dabei, die passende Immobilie zu finden und zu verwalten.

Pro: Günstig, flexibel und kommunikativ

Das häufigste Argument für Großraumbüros lautet: Es spart Kosten. Natürlich ist die Einrichtung eines großen Büroraums günstiger als die Ausstattung vieler Einzelbüros. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Damit die Mitarbeiter nicht auf engstem Raum zusammengepfercht werden, kommt es bei Großraumbüros insbesondere darauf an, die vorhandene Fläche geschickt zu nutzen. Das gilt vor allem in verwinkelten oder asymmetrischen Immobilien. Neben den Tischreihen der Mitarbeiter sollten in einem Großraumbüro auch Sitzecken und Besprechungsräume Platz finden. Die Einrichtung und Aufteilung des Büros ist idealerweise flexibel und kann bei Bedarf schnell und ohne große Umstände geändert werden. Das erleichtert auch die Organisation, Übersichtlichkeit und Verwaltung der Räume und schafft Strukturen, in die neue Mitarbeiter schnell eingegliedert werden können.

Die offene Gestaltung des Großraumbüros fördert die Zusammenarbeit und den Teamgeist der Mitarbeiter. Die Angestellten sehen und begegnen sich häufig, was der Kommunikation zugutekommt. Damit es allerdings nicht zu laut wird, braucht es klare Regeln: Rücksichtnahme ist das A&O in einem Großraumbüro. Wenn für lange Telefongespräche und Besprechungen abgetrennte Räume zur Verfügung stehen, lässt sich der Lärmpegel gering halten – zum Wohle der Mitarbeiter.

Kontra: Laut und gesundheitsschädigend

Es stimmt jedoch, dass Großraumbüros tendenziell zu einer größeren Lautstärke führen als andere Büroformen. Das hat den Nachteil, dass die Mitarbeiter sich schlechter konzentrieren können und leichter ablenken lassen. Denn nicht nur die akustischen, auch die visuellen Störfaktoren in einem Großraumbüro sind zahlreich. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass die Angestellten nicht so effizient arbeiten wie ihre Kollegen im Einzelbüro.

Auch wenn das Großraumbüro prinzipiell eine offene Kommunikationskultur fördert – in der Praxis gewinnt der digitale Austausch der Mitarbeiter an Bedeutung, da diese statt persönlichen Gesprächen verstärkt Mail- und Chatprogramme nutzen, um ihre Kollegen nicht bei der Arbeit zu stören.

Es gilt zudem mittlerweile als erwiesen, dass Menschen in Großraumbüros schneller krank werden. Denn Viren und Bakterien können sich dort leichter verbreiten, die Ansteckungsgefahr ist somit höher. Durch den Verlust der Privatsphäre und die höhere Überwachung wächst auch bei vielen der Stress. Auch dieser trägt dazu bei, dass die Arbeitnehmer in einem Großraumbüro häufiger krank sind.

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