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Der Businessplan – Grundstein für jedes Startup

Bild von rawpixel auf Pixabay

In den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, dass gut geführte Startups mit einer soliden Grundlage innerhalb weniger Jahre so groß werden können, dass sie die Umsätze der alten Hasen in ihrer Branche bei weitem übertreffen. So sind beispielsweise die Umsätze von Uber so hoch, wie es sich vor einem Jahrzehnt noch niemand aus der Taxibranche hätte vorstellen können.

Ähnlich ist es im Bereich der Geldanlage. So hätte man es vor einigen Jahren noch für nahezu ausgeschlossen gehalten, dass Finanzberatung nicht mehr von Bankberatern, sondern von Robo Advisorn durchgeführt wird. Doch auch das ist mittlerweile Realität geworden und so werben in Deutschland zahlreiche kleine Startups um die Gunst der Anleger, während sich in den USA schon der Vanguard Financial Advisor Services die Führungsposition sichern konnte.

Diese beiden Beispiele sollen zeigen, dass Startups innerhalb kürzester Zeit enormes Wachstum erzielen und damit einhergehend signifikante Teile eines eigentlich verteilten Marktes für sich gewinnen können. Voraussetzung dafür ist aber nicht nur eine glasklare Vision, sondern auch ein Plan, der vollständig auf die Zielerreichung ausgerichtet ist. Leider belassen es viele Startups bei der Vision und stürzen sich ohne langfristigen Plan in die Firmengründung.

Dies ist unglücklicherweise häufig der Grund, weshalb sie zu viel Zeit ohne konkrete Entwicklungsrichtung vergeuden, anstatt sich in großen Schritten auf ihr Ziel zuzubewegen. Deshalb möchten wir in diesem Artikel zeigen, wie Jungunternehmer ihren Businessplan erstellen können und was sie dabei beachten sollten, damit er tatsächlich eine Hilfe auf dem Weg nach oben sein kann.

Ein Businessplan ist nicht in Stein gemeißelt

Viele Gründer/innen verzichten zunächst auf einen Businessplan für ihr Startup-Unternehmen, weil sie sich sonst in ihrer Flexibilität eingeschränkt fühlen oder sie es schlicht für nicht notwendig halten.

Deshalb ist es wichtig sich klar zu machen, dass ein Businessplan nicht in Stein gemeißelt ist, sondern nur eine Planung auf Grundlage der aktuell verfügbaren Informationen ist. Wenn sich also das Marktumfeld signifikant ändert oder sich eine neue Chance auftut, dann kann der Businessplan natürlich daran angepasst werden. Eine Änderung des Businessplans sollte aber nicht einfach so, sondern erst nach reiflicher Überlegung, durchgeführt werden.

Gründer/innen ohne Erfahrung beim Erstellen eines Businessplans können sich von einem Businessplan Coach beraten lassen. Dieser kann bereits in der Gründungsphase assistieren und den Businessplan mitgestalten. Alternativ erstellen der oder die Gründer erst einmal selbst einen Businessplan und lassen diesen später von einem Mentor überprüfen und optimieren.

Ein guter Businessplan kann der Schlüssel zu einer soliden Finanzierung sein

Früher oder später kommen nahezu alle Startups an den Punkt, an dem sie auf Fremdkapital angewiesen sind. In der Regel sind Risikokapitalgeber oder Business Angels die ersten Ansprechpartner. Doch damit diese bereit sind zu investieren, muss der Erfolg des Unternehmens zumindest absehbar sein, es muss also ein Szenario geben, in dem das Unternehmen sich dauerhaft und profitabel in einem relevanten Markt positionieren kann.

Ein guter Businessplan zeigt den Investoren, wie das Unternehmen den Break-even-Point erreichen möchte und welche Gewinne im Anschluss daran potentiell möglich sein können. Mit den Businessplan-Mustern von Brainhive können sich Gründer/innen einen ersten Eindruck davon verschaffen was von ihnen erwartet wird, wenn ein Investor oder eine Bank einen Businessplan sehen möchte.

Ein Businessplan muss nicht vollständig sein

Bevor Gründer einen Businessplan erstellen sollte natürlich klar sein, was genau eigentlich das Produkt des Unternehmens ist. Erst nachdem dieses genau definiert ist und die Zielgruppe bestimmt wurde, sollte mit der Erstellung des Businessplans begonnen werden. Es kann hilfreich sein, wenn Gründer sich vorher rund um das Thema Existenzgründung informieren, um die dabei anfallenden Kosten und mögliche Probleme mit der Hochschule, dem derzeitigen Arbeitgeber oder den Sozialversicherungen zu vermeiden. An dieser Stelle haben wir einige Ratgeber zusammengestellt, deren Lektüre vor der Erstellung des Businessplans ratsam sein kann.

Wenn Gründer mit der Verschriftlichung ihres Konzepts beginnen, dann muss dies natürlich noch nicht vollständig sein. Es ist selbstverständlich, dass nicht alle großen Fragen, die später auftauchen können und werden, schon jetzt beantwortet werden. Das liegt in der Natur der Sache und wird keinen Investor verschrecken. Es ist aber wichtig, dass die offenen Baustellen so klar wie möglich definiert sind und das ursächliche Problem gemeinsam mit dem möglichen Risiko aufgelistet wird. So können die Geldgeber ein Gefühl für die Relevanz bekommen, anstatt mit einem nicht näher genannten Risiko kalkulieren zu müssen.

So nutzen Gründer ihren Businessplan optimal

Für viele Gründer ist der Businessplan nur ein notwendiges Übel, um Investoren für sich gewinnen zu können und potentielle Partner von sich zu überzeugen. Doch die Gründer selbst können in der Regel am meisten von ihrem Businessplan profitieren. Immer dann, wenn sie sich bei einer Entscheidung unsicher sind, sollten sie ihren Businessplan anschauen. Möglicherweise ergibt sich bereits aus diesem die richtige Entscheidung. Wenn dies nicht der Fall ist, sollten Gründer sich fragen, welche Option besser zur Erreichung der definierten Ziele geeignet ist. Falls diese Variante aus irgendeinem Grund trotzdem nicht sinnvoll erscheint und eine andere gewählt werden, sollte der Businessplan dahingehend angepasst werden. So bleibt er stets aktuell und kann auch bei zukünftigen Entscheidungen ein wichtiger Berater sein, obwohl in der Vergangenheit in einigen Fällen von ihm abgewichen wurde.

 

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