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Das Potenzial von Social Networks darf nicht unterschätzt werden

Wer eine Website, eine Marke oder ein Produkt erfolgreich machen möchte, muss heute seine Werbestrategien plattformübergreifend aufbauen. Dabei laufen die sozialen Medien der Rundfunk- und Fernsehwerbung immer mehr den Rang ab. Deshalb sollten Unternehmer auf die Nutzung von Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Co. nicht verzichten.

Warum sind die Social Networks bei Werbetreibenden so beliebt?

Ein sehr wichtiger Punkt sind die günstigen Kosten. Die Veröffentlichung von Videos zur Präsentation der Vorteile oder der Handhabung eines Produkts ist bei YouTube beispielsweise kostenlos möglich. Durch die Möglichkeit der Teilung der Links verbreiten sich die Informationen sehr schnell. Im Gegensatz zur Printwerbung, Fernsehwerbung und Rundfunkwerbung sind die Inhalte dauerhaft erreichbar. Außerdem können damit Kunden in der gesamten Welt erreicht werden, während Printmedien und auch zahlreiche Radio- und Fernsehstationen nur regional wirksam sind. Zusätzlich kann mit dem Setzen von Links die Sichtbarkeit der Produkt- oder Unternehmenswebsite verbessert werden. Hinzu kommen die Traffic-Steigerungen, die durch gezielte Posts in den Social Networks möglich sind.

Worauf kommt es beim Social Media Marketing an?

Einige sehr interessante Tipps verrät Marcel Knopf von der Fastlane Marketing GmbH in einem Interview in der Gründerküche. Unter anderem konzentriert er sich vor allem auf Facebook. Dies hat einen guten Grund. Twitter, YouTube, Instagram und Co. richten sich hauptsächlich an jüngere Zielgruppen. Über Facebook können auch potenzielle Kunden mittleren Alters erreicht werden. Das beweist ein Blick auf die von Facebook sehr selten veröffentlichten Statistiken. In Deutschland lag 2012 das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer bei knapp 39 Jahren. In den USA waren die Nutzer zeitgleich im Schnitt nur rund fünf Jahre jünger. Das heißt, die Analyse des Alters der Hauptzielgruppe spielt bei der Auswahl der zu nutzenden Plattformen eine entscheidende Rolle.

Was macht eine gute Facebook-Kampagne noch aus?

Marcel Knopf als Experte der Fastlane Marketing GmbH gibt völlig zutreffend an, dass dafür eine weitere Differenzierung der anzusprechenden Zielgruppe erfolgen muss. Dafür sollten beispielsweise folgende Kriterien ergänzend herangezogen werden:

  • Geschlecht
  • Muttersprache
  • Privatperson oder Unternehmer?
  • Region
  • Interessen

Das Ziel einer solchen Differenzierung ist die Vermeidung sogenannter Streueffekte, welche die Werbekampagnen ineffizient machen können. Von Streueffekten wird dann gesprochen, wenn die Werbung auch denjenigen angezeigt wird, bei denen feststeht, dass sie als potenzielle Käufer eines Produkts oder Nutzer einer Dienstleistung gar nicht infrage kommen. Die Anzeige der Werbung auf den Profilen dieser Nutzer ist im wahrsten Sinne des Wortes verschenktes Geld und verteuert eine Werbekampagne unnötig.

Warum muss die Zielgruppe bei Facebook-Werbung noch genau definiert werden?

Je genauer ein Unternehmer seine Zielgruppe kennt, umso besser kann er auch den Inhalt und die Optik seiner Anzeigen anpassen. Marcel Knopf beschreibt das als performance-basierte Anzeigen. Dabei muss das Wissen über die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgenutzt werden. Wirksame Mittel dafür sind zum Beispiel:

  • eine direkte Ansprache
  • emotionale Bilder
  • Videos, in denen Vorteile präsentiert werden

Dazu kommen weitere Notwendigkeiten. Den Kunden zu zeigen, was sie erwartet, ist nur ein Aspekt. Der zweite wichtige Aspekt ist, sie dazu zu bringen, die Angebote auch zu nutzen. Dabei kommt das Vier-Ohren-Modell (alternativ Vier-Seiten-Modell genannt) ins Spiel, welches vom deutschen Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun entwickelt wurde. Es beschreibt, wie welche Informationen vom Menschen aufgenommen und verarbeitet werden.

Dem Werbetreibenden muss es gelingen, die sogenannte Appellseite zu erreichen. Das ist mit einer geschickt formulierten Handlungsaufforderung möglich. Sie muss suggerieren, dass das beworbene Produkt ein Bedürfnis befriedigt oder ein beim Adressaten bestehendes Problem löst. Geschieht das auf emotionale Weise, kann parallel eine zweite Seite der menschlichen Kommunikation bedient werden. Das heißt, die mögliche Wirkung wird intensiviert, was den Erfolg einer Facebook-Werbekampagne erheblich steigert. Allerdings sollte die Art der emotionalen Ansprache immer an die allgemein vertretene Unternehmensphilosophie angepasst werden. Ansonsten kommt es zu Widersprüchen, die potenzielle Kunden abschrecken könnten.

 

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