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Selbstständig im Online-Marketing. Lohnt sich das noch?

Bild: © geralt, pixabay.de
Onlinemarketing wird im Marketing-Mix immer wichtiger. Hier sind Allround-Experten gefragt.

Selbstständig im Online-Marketing. Lohnt sich das noch?

Marketing umfasst alle Maßnahmen und Aktivitäten, die dazu dienen ein Unternehmen auf die aktuellen und zukünftigen Markterfordernisse auszurichten. Das Online-Marketing setzt speziell Maßnahmen in den Online-Medien um. Die Kommunikation steht dabei im Vordergrund. Wer heute auf sich aufmerksam machen und neue Kunden oder Interessenten gewinnen möchte, darf auf Online-Marketing nicht verzichten. Es spielt eine so bedeutende Rolle, dass es in der Werbewirtschaft zu einem eigenen Zweig geworden ist, auf den sich schon sehr viele spezialisiert haben.

Onlinemarketing im Wandel

Die Werbeausgaben für Maßnahmen im Onlinemarketing lagen im Jahr 2016 bei circa 1,3 Milliarden Euro, also ein nicht unerheblicher Wirtschaftszweig. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um fast 30 Prozent, so der Branchenexperte Bitkom. Für viele Unternehmen ist das Online-Marketing fester Bestandteil der Marketing-Aktivitäten. Dabei tauchen immer wieder Fachbegriffe auf, die sich einfach erklären lassen. Die Informationsdichte in diesem Bereich ist enorm, dennoch ist es im Onlinemarketing möglich, sich auf die kleinste Zielgruppe auszurichten. Zu jedem Spezialthema gibt es relevante Seiten. Zielgruppenansprache anstelle von Massenkommunikation setzt sich mehr und mehr durch.

Heute sind crossmediale Vernetzung und Kommunikation gefragt

Eine Zeit lang war es so, dass Onlinemarketing nur in Expertenteams durchführbar war. Aktuelle Entwicklungen zeigen allerdings eine andere Möglichkeit: Die einzelnen Teildisziplinen im Onlinemarketing verschmelzen immer mehr zu einem einzigen, ganzheitlichen Marketing, das von Crossmedia und Kanalvernetzung geprägt ist. Es gibt keine neuen Wunderwerkzeuge mehr, stattdessen gibt es kanalübergreifende Strategien und integrierte Lösungen. Für die Ära der Industrie 4.0 sagen Experten eine dahingehende Entwicklung voraus, dass es nicht mehr viele Spezialisten, sondern einen Experten gibt, der sich mit allen Tools auskennt. Es kommt so weit, dass On- und Offline-Marketingdisziplinen verschmelzen. Das wird letztendlich die gesamte Unternehmenskommunikation beeinflussen.

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Onlinemarketing-Maßnahmen umfassen nicht nur verschiedene
Disziplinen, sondern auch verschiedene Medien.

Onlinemarketing-Maßnahmen umfassen nicht nur verschiedene Disziplinen, sondern auch verschiedene Medien.Onlinemarketing als Jobmotor für die Zukunft
Die Digitalisierung der Wirtschaft, Industrie 4.0 und die weite Verbreitung von Smartphones führen zu wirtschaftlichem Wachstum. Wer sich in diesen Bereichen entsprechend qualifiziert, hat gute Chancen im Onlinemarketing Fuß zu fassen. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig, jahrelang zu studieren. Um die notwendige Fach- und Methodenkompetenz zu erlangen, sind Praxiserfahrung und eine starke Affinität zur Digitalisierung notwendig. Onlinemarketing-Spezialisten sind gefragt wie nie. Wichtigste Voraussetzungen sind der versierte Umgang mit digitalen Kommunikationsmöglichkeiten und Social Media.

Fachbegriffe aus dem Onlinemarketing, die geläufig sein sollten

  • Content bezeichnet die Inhalte von Webseiten.
  • Affiliate-Marketing ist ein provisionsbasiertes Partnermarketing, bei dem ein Vertriebspartner (Affiliate, Publisher) für einen kommerziellen Anbieter (Merchant) Werbung macht.
  • SEO ist Suchmaschinen-Optimierung (Search Engine Optimization).
  • Branding steigert die Markenbekanntheit.
  • Conversion beschreibt die Handlungen des Users in Bezug auf die Marketingaktivitäten des Webseitenbetreibers, zum Beispiel Newsletter-Anmeldung oder Produktkauf.
  • CMS bezeichnet ein Content-Management-System mit dessen Hilfe sich Webseiten erstellen und verwalten lassen, wie Wordpress oder Typo3.
  • Ads sind Werbeanzeigen.
  • Targeting bedeutet, die Werbung sehr spezifisch auf die User auszurichten. Durch eine sehr genaue Zielgruppendefinition erscheint beispielsweise eine Anzeige nur bei ganz bestimmten Personen.
  • B2B und B2C sind Abkürzungen für die Handelsbeziehungen. B2B bezeichnet die Business zu Business-Beziehung, also Kunde und Anbieter sind Gewerbetreibende. B2C bezeichnet die Beziehung Business to Customer, also Kunde ist Privatperson.
  • E-Commerce ist eine Bezeichnung für den elektronischen Handelsverkehr. Dabei ist von Werbemaßnahmen bis zur Abwicklung alles elektronisch.

Ziele des Onlinemarketings

Die Ziele im Onlinemarketing sind vielfältig.

  • Neukunden gewinnen
  • Bestandskunden binden
  • Image verbessern
  • Produkt- und Markenbekanntheit steigern
  • Zugriffszahlen oder Traffic auf der Webseite steigern
  • Suchmaschinenplatzierung verbessern

Langfristig sollen Onlinemarketing-Maßnahmen den Umsatz steigern. Weitere Ziele können unter anderem die Steigerung der Bekanntheit in Social Media sein. Für die Planung von Kampagnen können nicht einfach die Offline-Maßnahmen 1:1 in die Online-Welt übertragen werden. Hier sind eigene Strategien gefragt, bei denen je nach Ziel die unterschiedlichsten Instrumente zum Einsatz kommen.

Diese Begriffe müssen sitzen

Bannerwerbung

Bei der Bannerwerbung handelt es sich um grafische Werbemittel, die auf die Unternehmenswebseite oder eine Landingpage verlinkt ist. Inzwischen gibt es neben einfachen statischen Bannern auch dynamische oder animierte Formate. Bei der Kampagnenauswertung kommt vor allem die Click-Through-Rate zum Einsatz. Dabei erfasst das System, wie viele Nutzer die Werbung anklicken und wie viele davon tatsächlich mit dem Unternehmen interagieren, also Informationen anfordern, sich registrieren oder etwas bestellen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. hat in einer Studie festgestellt, dass der Erfolg solcher Kampagnen trotz Werbefilter groß sein kann – wenn die Aktion entsprechend kreativ ist.

E-Mail-Marketing

Mit E-Mail-Marketing bezeichnen Experten das Versenden von Werbebotschaften via E-Mail oder auch das Versenden von Newslettern. Mittlerweile trifft E-Mail-Marketing mehr und mehr auf rechtliche Hürden. Dennoch können personalisierte E-Mails, richtig eingesetzt, ein sehr erfolgreiches Werbemittel sein. Dazu verwenden viele Unternehmen eine spezialisierte Software, die die Adressverwaltung und auch die Inhaltserstellung erleichtern.

Social Media Marketing

Social Media Marketing fasst alle Maßnahmen in den sozialen Netzwerken zusammen, wie Facebook, Twitter, YouTube oder Xing. Diese Disziplin ist im Marketing noch recht neu. Durch die wachsende Nutzung dieser Netzwerke wird auch das Marketing auf diesen Plattformen immer wichtiger. Ziel ist es, die Kundenbindung zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. Meist geht es auch um Branding bei den Social Media Maßnahmen. Der Vorteil im Social Media Marketing liegt darin, dass sich die Zielgruppe sehr genau definieren und gezielt erreichen lässt. Konsequentes Monitoring aller Aktivitäten ist hier besonders wichtig, damit Aktionen nicht ins Leere laufen.

Fazit

Für die meisten Unternehmen gehört Werbung in den digitalen Medien zum täglichen Geschäft. Maßnahmen lassen sich direkt messen. Stellt sich der gewünschte Erfolg nicht ein, lassen sie sich schnell korrigieren. Experten im Onlinemarketing haben hier sehr gute Chancen, Unternehmen bei diesen immer umfangreicher werdenden Aufgaben zu unterstützen. Denn Experten haben den Vorteil, dass sie die Trends kennen und sich mit den neuesten kreativen Formaten auskennen. Das Tüpfelchen auf dem I ist dann noch die Optimierung aller Maßnahmen auch für mobile Endgeräte.

 

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