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Scrum: agiles Projektmanagement

Bild: © geralt, pixabay.de

Scrum ist eine moderne Form des Projektmanagements, die auf Flexibilität, Dynamik und täglichen persönlichen Austausch setzt. Scrum verzichtet auf eine starre, allumfassende Projektplanung und unterscheidet sich so vom traditionellen Projektmanagement. Ein Ansatz, den sich auch Selbstständige und Existenzgründer genauer ansehen sollten.

Was bedeutet Scrum?

Scrum ist der englische Begriff für „Gedränge“ und kommt ursprünglich aus dem Rugbysport: Hier versuchen die Spieler beim Scrum, die Gegner wegzuschieben, um an den Ball zu gelangen. Die japanischen Wissenschaftler Ikujiru Nonaka und Hirotaka Takeuchi nahmen die Bezeichnung auf und umschrieben damit kleine selbstständige Produktionsentwicklungsteams, die zwar von außen ein Ziel vorgegeben bekommen, die Taktik für die Erfüllung aber selbst bestimmen. Scrum steht zudem für Schnelligkeit und Flexibilität.

Scrum als Projektmanagement-Tool kommt aus der Softwareentwicklung, ist aber mittlerweile in vielen Branchen geläufig.

Wie setzt sich ein Scrum-Team zusammen?

Das agile Projektmanagement mit Scrum kennt drei Protagonisten, die zusammen ein Scrum-Team bilden:

  • Der Product Owner verantwortet die Eigenschaften und den wirtschaftlichen Erfolg eines Produkts. Er vertritt die Interessen der Stakeholder, in diesem Fall Kunden und Anwender.
  • Das Entwicklungsteam muss die vom Product Owner vorgegebenen Produkteigenschaften und -funktionalitäten in der gewünschten Reihenfolge liefern. Ein Team hat in der Regel nicht mehr als neun Mitglieder und organisieret sich und seine Aufgaben selbst. Hierarchien gibt es innerhalb eines Teams nicht, dafür aber unterschiedliche Kompetenzen, Rechte und Pflichten.
  • Der Scrum Master achtet auf die Einhaltung der Scrum-Regeln während des Prozesses. Er gibt den Teammitgliedern keine Anweisungen, sondern moderiert und unterstützt sie. Außerdem muss er Hindernisse und Probleme beseitigen und notwendige Ressourcen beschaffen.

Wie läuft ein Scrum-Prozess ab?

Der Product Owner definiert zunächst im Product Backlog die Anforderungen an das Produkt. Dieser Product Backlog erfährt im Product Backlog Refinement über die Dauer des Projekts hinweg laufend Verfeinerungen und Erweiterungen.

Im Sprint Planning werden die Anforderungen an den ersten Sprint festgelegt – wobei ein Sprint für einen festgelegten Zeitraum steht, etwa ein Monat. Innerhalb des Sprints muss das Entwicklungsteam die im Backlog fomulierten Anforderungen umsetzen. Im täglichen Daily Sprint können die einzelnen Teammitglieder sich einen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts verschaffen. Scrum Master und Product Owner sind häufig anwesend, aber beteiligen sich nicht aktiv am Informationsaustausch.

Das Sprint Review erfolgt am Ende eines Sprints: Das Team präsentiert seine Ergebnisse dem Product Owner. Der wiederum prüft, ob die Anforderungen des Product Backlogs erfüllt wurden. Eingebunden sind auch die Stakeholder, die das Produkt auf seine Funktionalitäten hin abklopfen.

Ebenfalls am Ende eines Sprints steht die Sprint-Retrospektive: Hier überprüft das Scrum-Team sich und seine Arbeitsweise – und denkt über Möglichkeiten nach, diese zu verbessern.

Scrum für Selbstständige

Verfügen Sie als Selbstständiger über ein Team von vier bis fünf Entwicklern, kann Scrum eine geeignete Managementmaßnahme für die Neuentwicklung eines Produktes oder einer Dienstleistung sein – besonders dann, wenn die Anforderungen an das Produkt oder den Service noch einer genauen Definition bedürfen.

Mehr über Scrum erfahren Sie in speziellen Projektmanagement-Schulungen und -Ausbildungen. Spezialisierte Seminaranbieter wie Kayenta veranstalten regelmäßig mehrtägige Intensivkurse mit anschließender Prüfung und Zertifizierung.

 

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