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Die Realität hinter dem Traumleben als digital nomad

Bild: © deMysticWay, pixabay.de

Die Digitalisierung erfasst nach und nach alle Lebensbereiche: Gekauft wird online, die Bankdaten werden im Netz eingesehen und die Arbeit spielt sich wie selbstverständlich auf dem Bildschirm ab. Nicht abzustreiten ist, dass Verwaltung, Kalkulation und Kommunikation durch die Digitalisierung deutlich effizienter geworden sind. Doch es gibt auch negative Aspekte: Folgeerkrankungen von übermäßiger Computernutzung, die Rationalisierung von Arbeitsplätzen sowie der gefühlte Zwang, ständig online verfügbar zu sein.

Andererseits revolutioniert das Home Office das traditionelle, starre Verständnis von Arbeitszeiten. Immer mehr Arbeitgeber ermöglichen es ihren Angestellten, von zu Hause zu arbeiten. 2016 machten schon 30 Prozent davon Gebrauch, Tendenz steigend. Bei den Selbstständigen ist das Home Office dagegen schon längst Praxis. Die meisten nehmen es als eine willkommene Umgestaltung des Arbeitsprozesses auf. Hinzu kommt, dass es besonders direkt nach der Existenzgründung schwierig ist, sich ein eigenes Büro zu leisten. Aber das muss kein Nachteil sein: Gerade Selbstständige der Internet-Branche, die ortsunabhängig arbeiten können, nutzen die Gelegenheit und beginnen ein Leben als digitale Nomaden.

Herausforderungen des Nomadentums

Das digitale Nomadentum reizt mit seinem Versprechen von absoluter Freiheit und ständigem Reisen. Doch das Leben als digital nomad stellen sich viele einfacher beziehungsweise romantischer vor, als es tatsächlich ist. Arbeit bleibt schließlich Arbeit – auch am schönsten Strand der Welt. Ob man sich dort wirklich konzentrieren kann, sei dahingestellt. Viele digitale Nomaden bevorzugen für ihre Arbeitszeit Coworking Spaces, die sie mit all dem versorgen, was sie brauchen, hauptsächlich Internet und Strom. Ganz nebenbei ergibt sich die Möglichkeit zum Networking, denn in den Coworking Spaces kann man Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen und seine Erfahrungen austauschen. Ein beliebtes Reiseziel der Nomaden ist der südostasiatische Raum, wo es besonders leicht fällt, die Lebenshaltungskosten zu decken. Auf der Website nomadlist.com gibt es eine Auflistung der am besten geeigneten Orte hinsichtlich Preise, Wetter, Internetversorgung, Sicherheit und vielem Mehr.

Als Jetsetter ist man dauerhaft getrennt von Familie und Freunden. Das ist nicht für alle Menschen langfristig praktikabel, und viele kehren nach einiger Zeit in ihr Heimatland zurück, weil sie die emotionale Belastung unterschätzt haben. Ein nomadischer Lebensstil erfordert sehr viel Energie, denn jede neue Reise muss organisiert werden und man ist ständig in einer unbekannten Umgebung auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Um den Anreisestress etwas zu mindern, ist es ratsam, die Unterkunft zumindest für die ersten Tage auf entsprechenden Portalen im Voraus zu buchen.

Charakterstärke und Flexibilität gefragt

Auf den digitalen Nomaden kommen Herausforderungen zu, die normalerweise Fernreisende betreffen: Sie müssen sich auf Lebensbedingungen und Gewohnheiten einstellen, die teilweise erheblich vom Alltag in ihrem Heimatland abweichen, und eine Balance zwischen dem Fremden und dem Eigenen finden. Deswegen ist es ratsam, sich vorher einige Informationen über das Reiseland zu beschaffen. Das Nomadentum erfordert Durchsetzungsvermögen, Willensstärke, Flexibilität sowie eine hohe Frustrationstoleranz. Deswegen sollten Sie sich gut überlegen, ob das Leben als digital nomad wirklich zu Ihnen passt. Im besten Fall haben Sie noch einen Plan B im Kopf und eine finanzielle Absicherung auf dem Konto.

 

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