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4 Tipps für einen guten Start in den Forex Handel

Bild: © Pexels, pixabay.de

Der Devisenhandel ist verführerisch. Er kann prinzipiell jedem die Möglichkeit bieten, Geld zu verdienen. Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit oder bei Frust im Job reizt die Alternative, sein eigener Herr zu sein. Von zu Hause zu arbeiten, die Zeit beinahe frei einzuteilen und selbst zu bestimmen, wie viel an diesem oder jenem Tag gearbeitet wird – die Selbstständigkeit als Trader hat viele Vorteile. Niemand benötigt eine langjährige Ausbildung und kann einfach einsteigen. Naja, beinahe einfach. Denn ganz so leicht ist es dann doch nicht, regelmäßiges Einkommen am Devisenmarkt verdienen zu können und die Verluste zugleich zu minimieren. Aber mit realistischen Erwartungen, großem Wissensdurst, einem gewissen Eigenkapital und nüchternem, logischen Denken, kann sich ein Start-up als Forex Trader aufbauen lassen.

Tipp 1 – Es gibt nichts im Leben geschenkt

Viele Einsteiger im Bereich des Forex Handels gehen übermütig und leichtfertig an die Sache heran. Sie haben viel über die Erfolge anderer Trader gehört und denken nun, es sei ganz einfach, Geld zu machen. Wenn es so einfach wäre, würde es nicht dann jeder machen? In Wirklichkeit scheitern die meisten der Trader am Anfang und das manchmal ganz bitterlich. Doch wer redet schon gerne über seine Bruchlandung? Daher ist das Internet voll von Erfolgsgeschichten und es gibt nur wenige Informationen zu den vielen großen und kleinen Verlusten. Auch Profis können am Forex scheitern ebenso wie an der Aktienbörse jeden Tag, das gehört zum Finanzmarkt einfach dazu. Lernen und Erfahrungen sammeln sind die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Trading. Das kostet Zeit und viel Engagement, aber nur dann kann es oftmals funktionieren.

Tipp 2 – Lernen und Erfahrungen sammeln

Jeder angehende Trader sollte sich darüber im Klaren sein, dass er viel zu lernen hat. Das fängt bei den Plattformen und der Software der Broker an, geht über den Fachjargon weiter zu den Techniken und Strategien. Ähnlich dem Aktienmarkt sollten Trader alles wissen, bevor sie ihr eigenes Geld investieren. Mit virtuellem Geld und einem Demokonto haben Neueinsteiger die Möglichkeit, ausgiebig und eben risikolos zu üben. Doch selbst wenn das gut klappt, ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Beim Live-Trade kommen die psychologischen Aspekte hinzu und so manch einer lernt sich selbst besser kennen. Wenn das auch manchmal eine teure Erfahrung sein kann. Umso wichtiger kann die gründliche Vorbereitung sein, denn die kostet in erster Linie nur Zeit. Einige Broker bieten eine umfangreiche Trading Ausbildung in Deutschland in Form von Webinaren an. Das kostet zumeist nichts, kann aber viel helfen.

Tipp 3 – Genau hinsehen und hinterfragen

Nichts im Leben ist nur heiterer Sonnenschein, das gilt auch für das Forex Trading. Empfehlenswert ist es daher, sich genau zu informieren, was auf den Einsteiger zukommen kann. Denn so mancher verbringt 40 Stunden am Computer, um dann am Ende Geld verloren zu haben. Auch das ist eine Realität. Also bei aller Motivation und Euphorie über die neue Methode, Geld zu machen, sollte sich jeder fragen, ob er auch die negativen Seiten akzeptieren kann.

Wie viel Zeit und Geld kann oder soll investiert werden? Ist die Familie oder der Freundeskreis damit einverstanden? Denn wer nebenberuflich einsteigt, investiert viel Freizeit in das Projekt Trading. Aber auch der eigene Charakter gehört auf den Prüfstand. Ist genug Disziplin vorhanden, um alleine zu lernen und konsequent zu handeln? Ist das Durchhaltevermögen groß genug auch bei Niederlagen? Wie sind die Reaktion und die emotionale Belastbarkeit unter Druck? Sind die Zielvorstellungen realistisch und umsetzbar? Wer bereit ist, sich ehrlich mit diesen Fragen auseinander zu setzen, kann gute Chancen haben. Mit der Bereitschaft, eine lange Durststrecke zu überstehen und Strapazen auf sich zu nehmen, können auch Neueinsteiger die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Start-up im Forex Trading haben.

Tipp 4 – Analysieren, auswählen und entscheiden

Es gibt so viele Möglichkeiten, in der Finanzwelt zu investieren. Jeder sollte sich zunächst überlegen, welche Art von Handel für ihn geeignet ist. Daytrader oder lieber längere Investitionen, Trendfolge- oder Kontra-Trend-Strategien – welcher Weg liegt dem Einsteiger am besten? Sind die Richtung, der Markt  und die Handelsstrategie festgelegt, gilt es den richtigen Broker auszuwählen. Dabei ist zum einen eine ansprechende Plattform wichtig, aber auch oder vor allem die Konditionen. Stimmt die Mindesteinlage beim Broker mit dem Budget überein? Wie hoch sind die Spreads bei der gewünschten Paarung? Darüber hinaus können die Trading-Kommissionen nicht nur einen Blick wert sein, sondern häufig das Zünglein an der Waage, wenn es um Gewinn oder Verlust geht.

Und natürlich können auch die Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung bei den einzelnen Brokern ein Argument sein für die Zusammenarbeit. Mit dem ersten Account beim Broker sollten Anfänger das angebotene Demokonto mit dem virtuellen Guthaben zu Testzwecken ausreizen. Das bringt bereits die ersten Erfahrungen und eine gewisse Routine im Umgang mit der angebotenen Plattform. Der persönliche Faktor ist dann so ziemlich das Einzige, was sich damit nicht ausprobieren lässt. Denn der emotionale Druck entsteht zumeist erst, wenn es um reales Geld geht. Doch Einsteiger können sich bereits darauf konzentrieren, wenn die Handhabung des FX-Tradings bereits vertraut ist.

 

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