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Was gilt es bei der Gründung im Handwerk zu beachten?

Bild: © mastermilmar / Stockfoto-ID: 381686782 / shutterstock.com

Der Bedarf an Handwerkern nimmt in Deutschland immer weiter zu. Da zurzeit viele neue Häuser und Wohnungen gebaut werden, bzw. alte Häuser renoviert werden, sind natürlich auch die entsprechenden Fachkräfte für die Ausführung der Bauarbeiten sehr gefragt. Komplementär dazu sinkt jedoch die Anzahl der jungen Menschen, die eine Ausbildung im Handwerk beginnen.

Diese Situation auf dem Markt sorgt dafür, dass ein großer Bedarf an Handwerkern für alle Bereiche herrscht. Für Gründer und Gründerinnen sind dies besonders wertvolle Signale des Marktes. Das Risiko einer Neugründung wird durch eine optimale Marktlage deutlich reduziert, sodass derzeit immer mehr ausgelernte Handwerker den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Einige Dinge, die man dabei unbedingt beachten sollte, finden Sie in diesem Artikel.

Rechtliches

Diesen Abschnitt werden wir bewusst kurz fassen. Die Rechtlichen Anforderungen für die Neugründung eines Unternehmens im Handwerk sind so unterschiedlich, dass wir in einem einzigen Artikel kaum sinnvolle Ratschläge geben können. Wir können jedem Gründer nur ans Herz legen sich vorab individuell durch Steuerberater / Anwälte zu diesem Thema beraten zu lassen. Das Risiko, hier bereits einen Fehler zu machen, wäre recht hoch und kann langfristig viel Geld, Zeit und Nerven kosten. Ersparen Sie sich dies und gehen Sie direkt zu einem Fachmann. Das mag zu Anfang zwar etwas ins Geld gehen, wird sich langfristig aber sicherlich auszahlen.

Vorbereitung

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich Gedanken machen, was Sie bei Ihren zukünftigen Tätigkeiten alles benötigen werden. Während ein eigenes Büro für den Anfang häufig gar nicht nötig ist, sollte gerade im Handwerk nicht an der Ausrüstung gespart werden. Bei den meisten Geräten und Werkzeugen gilt beim Dauereinsatz noch immer die Regel „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Sämtliche Geräte, Werkzeuge und Maschinen werden Sie zukünftig beinahe täglich im Einsatz haben. Achten Sie dabei unbedingt auf Qualität und kaufen Sie die Produkte bei einem Fachhandel. Wer dennoch bei der Gründung etwas sparen möchte kann dies auch im spezialisierten Online-Handel erledigen. Online Shops, wie z.B. Tooler, beliefern deutschlandweit Gewerbekunden mit sämtlichen Handwerkerbedarf. Hier können Sie qualitativ und dennoch sehr günstig einkaufen.

Neben den Geräten und Werkzeugen müssen Sie auch vom einen Kunden zum nächsten kommen. Ein Firmenwagen ist dabei beinahe immer notwendig. Auch hier müssen Sie nicht sofort einen Neuwagen leasen oder kaufen und sich in große Schulden stürzen. Schauen Sie sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt um – dabei kann man ebenfalls viele gute Wagen finden, die übrigens genauso steuerlich geltend gemacht werden können, wie ein Neuwagen.

Werbung und Marketing

Wenn Sie die rechtlichen Grundlagen geklärt haben und sämtliche Vorbereitungen getroffen haben, müssen Sie natürlich noch auf sich aufmerksam machen. Ihre potentiellen Kunden müssen immerhin erfahren, welche Leistungen Sie erbringen können. Zeitungsanzeigen sind mittlerweile sehr teuer geworden und erreichen nicht immer die richtige Zielgruppe. Versuchen Sie es mit den neuen Medien. Schließlich verbringt jeder Deutsche täglich mehrere Stunden auf Facebook, Instagram und Co. Erstellen Sie entsprechende Profile auf den Social Media Kanälen und bieten Sie interessante Inhalte, die Sie und Ihr Unternehmen vorstellen. Beteiligen Sie sich ebenfalls an lokalen Gruppen und schon bald werden die ersten Menschen auf Sie aufmerksam. Wenn Sie erst einmal die ersten Aufträge generiert haben, ist das Handwerk der perfekte Beruf, welcher von Weiterempfehlungen leben kann.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit der Gründung Ihres Handwerkerbetriebs.

 

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