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Welche Versicherungen braucht ein Startup?

Wenn Sie Gründer und selbstständig sind, können Sie wählen, ob Sie sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. Doch was ist für einen Gründer besser? Wir verraten Ihnen, wann sich eine private Versicherung lohnt und wann die gesetzliche Kasse, die bessere Wahl ist.

Prinzipiell gibt es einige Personengruppen, die gesetzlich pflichtversichert sind und andere, die zwischen privater und gesetzlicher Versicherung wählen können. Zu den versicherungsfreien Personen, die sich für beides entscheiden können, gehören:

  • Selbstständige und Freiberufler
  • Beamte und andere Personen mit Anspruch auf Beihilfe
  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der Grenze zur Versicherungspflicht
  • Personen ohne eigenes Einkommen oder mit geringfügigem Einkommen (bis 450€)
  • Studenten mit Befreiung oder ab einem Alter von 30 Jahren.

Egal, ob Sie freiwillig eine zusätzliche Privatversicherung abschließen wollen oder zu einer der oben genannten Gruppen gehören, sollten Sie immer verschiedene private Krankenversicherungen vergleichen, um den optimalen Tarif zu finden. Die Beiträge zur gesetzlichen Versicherung liegen bis auf den individuellen Zusatzbeitrag bei allen Kassen bei 14,6% der beitragspflichtigen Einnahmen. Durch den seit 2015 eingeführten Zusatzbeitrag unterscheiden sich die endgültigen Beiträge aber voneinander, sodass ein Vergleich auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen zu empfehlen ist.

Für wen eignet sich eine private Krankenversicherung?

Bei der Frage nach einer freiwillig gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung gibt es einige Punkte, die Sie beachten sollten. Zunächst ist entscheidend, ob Sie nach Ihrer Gründung Vollzeit- oder nur nebenberuflich selbstständig tätig sind. Sind Sie ausschließlich in Ihrem eigenen Unternehmen tätig, ist es ganz klar, dass Sie als Selbstständiger eingestuft werden und somit die freie Wahl beim Versicherungsmodell haben.


Auch Ihr Versicherungsstatus vor der Gründung ist ein Faktor, der in Ihre Entscheidung mit einfließen sollte. Sind sie aktuell bereits privat versichert, können Sie nur in die gesetzliche Kasse wechseln, wenn Ihr aktuelles Einkommen als Angestellter unter der Versicherungspflichtgrenze von aktuell 59.400€ liegt beziehungsweise vor der Gründung lag oder sie arbeitslos gemeldet waren.
Übrigens: Für späte Gründer über 55 Jahren, die privat versichert sind, ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenkasse ausgeschlossen.

Vorteile einer privaten Krankenversicherung

  • Die Tarife der privaten Krankenversicherungen sind individueller.
  • Der mögliche Leistungsumfang ist in der Regel höher.
  • Leistungen und Kosten können je nach Zeitpunkt des Gründung und Alter des Gründers/der Gründerin angepasst werden.
  • Für junge Gründer ist eine private Krankenversicherung oft kostengünstiger.
  • Für Familien gibt es bei vielen Anbietern spezielle Familientarife, die unter Umständen günstiger sind als die gesetzliche Familienversicherung.

Schlussendlich muss man sagen, dass es keine klare Empfehlung für oder gegen eine private Krankenversicherung gibt. Die Entscheidung ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig und sollte deswegen gut überlegt sein.

 

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