Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu. Details ansehen

Selbständig als Trader im Netz

Als Trader im Netz Geld zu verdienen, mag für viele Laien wie der Beginn einer „Larger Than Life“ Karriere klingen. Bilder von Wall Street und Leonardo di Caprio schießen durch den Kopf. So viel zur eitlen Phantasie. Die Realität hingegen sieht weit unspektakulärer aus. Denn als Trader braucht man vor allem Folgendes: Einen kühlen Kopf, Disziplin und eine konzeptionell sinnvolle Strategie, die auf analytischen Überlegungen fußt. Und die auch nicht gleich, beim ersten Anzeichen von Widrigkeiten, in den Wind geschossen wird.

Was muss man mitbringen

Wer es als Trader zu etwas bringen will, kommt nicht umhin, sich Illusionen zu entledigen, Erwartungen zu entschärfen und alles in allem etwas konservativer zu werden. Entgegen dem populären Bild von Tradern, wie es nicht zuletzt durch Hollywood und Konsorten immer wieder in die Welt gesetzt wird, werden Desperados beim Trading sehr schnell unter die Räder kommen. Wer es besser machen will, muss sich dem ganzen akribisch und mit System nähern:

  • Es muss eine Strategie entworfen werden, die zu den eigenen Zielen und (wichtiger noch!) dem eigenen Wesen passt. Das ist der Grundstein und der kontinuierlichste Faktor zugleich. Ohne diese Voraussetzung kann man sonst alles richtig machen ….. es wird nichts nützen!
  • Das notwendige Equipment muss bestehen: PC/Laptop, Smartphone, Internetzugang, eine brauchbare Chart Software, Kenntnisse im Umgang mit Excel.
  • Der richtige Broker. Hierbei sind vor allem hohe Transaktionskosten zu vermeiden. Gerade bei schnelleren Strategien mit vielen Trades fressen übermäßige Transaktionen ein nicht zu unterschätzendes Loch in jegliche Aussicht auf Rendite.
  • Klar gesetzt Ziele: Diese sollten realistisch und auch nicht zu langfristig sein. Nur so kann man sie erreichen und sich neue, höhere Ziele setzen. Vor allem sollten sie den eigenen Kenntnissen und Möglichkeiten angemessen sein. Wer gleich nach dem Sternen greifen will, baut sich nur sein eigenes Wolken-Kuck-Kucks-Heim. „Reich werden“ ist kein klar formuliertes Ziel. Das wollen alle. Dann kann man auch Lotto spielen.
  • Zunächst mit Demo Trading anfangen: Ein wertvolles Lehrgeld, das so gut wie nichts kostet. Es wird anhand echter Kursverläufe mit virtuellem Spielgeld gearbeitet. Hier kann man viele Anfängerfehler ablegen, ohne dass man dafür bluten muss.

Strategie ist das A und O

Niemand wird von einem Anfänger erwarten, sogleich das Rad neu zu erfinden und die Fachwelt in ehrfürchtiges Staunen zu versetzen. Stattdessen kann man sich als Anfänger der Strategien bedienen, die schon da und erprobt sind. Mit wachsender Erfahrung kommen dann von ganz allein die Fähigkeiten (und vielleicht auch der Anspruch an sich selbst), eine wirklich eigene Strategie zu entwickeln. Folgende vier Grundstrategien können unterschieden werden:

  • Scalping: Dies ist eine sehr schnelle Strategie, bei der Differenzen in den Order Büchern der Börsen ausgenutzt werden. Es wird also ganz häufig gekauft und verkauft. Allerdings sollte man „schnell“ hier nicht missverstehen. Denn diese Differenzen sind meist klein und auf diese Weise einen guten Verdienst zu realisieren, ist ein echter Marathon.
  • Day Trading: Day Trader halten offene Positionen über Nacht und agieren vor allem am Tag. Viele Trader, die sich bewusst gegen Trends stellen, sind häufig Day Trader.
  • Swing Trader: Swing Trader nutzen routiniert das Auf und Ab in den Charts aus. Beispielsweise wenn sie eine Konjunktur nach oben mitgehen, aber dabei ganz bewusst auf zwischenzeitliche Kurskorrekturen lauern, um erst dann mit verbesserter Gewinnaussicht einzusteigen.
  • Positions-Trader: Die wohl langfristigste Art, Trading zu betreiben. Positionen werden über Wochen oder Monate gehalten. Nicht etwa aus dem Willen heraus, zu investieren (das wären Wertanlagen, kein Trading). Sondern um lange, positive Trends möglichst lange mitzugehen.

Dies sind nur einige der übergeordneten Strategien. Man könnte diese Darstellung noch wesentlich weiter ausdifferenzieren.

Der Zugang zu früher für Privatleute kaum zugänglichen Börsen ist heute so offen wie nie zuvor. Wer sich dem mit Verstand, Demut und Lernwille nähert, kann daraus Kapital schlagen. Ohne diese zwingenden Voraussetzungen begibt man sich sonst in die Höhle des Löwen.

Wer nun ein gehobenes Interesse an Trading entwickelt hat, dem sei zunächst hier ein günstiges Aktiendepot ans Herz gelegt. Doch der Rest des Weges wird wesentlich steiniger.

 

Gefällt Ihnen unser Engagement und diese Seite? Dann freuen wir uns über ein "Gefällt mir"!

Kostenlose Tipps und News auf Twitter, über unsere Facebook-Fanpage oder per Newsletter!

Gründerblatt-Service für Sie

Betina Graf-Deveci - Inhaberin von Gründerblatt

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen Tipps zur Existenzgründung vor, die wir für Sie im Web – ohne Gewähr – recherchiert haben. Damit Sie gut informiert in Ihre Gründung starten können!

Hinter Gründerblatt selbst steckt ein praxis- erprobtes Netzwerk an Berater/innen, die Sie gerne auch persönlich bei Ihrer Gründung begleiten. Diese Dienstleistung ist kostenpflichtig, kann aber im Rahmen des kfw-Gründercoaching teilweise bis zu 90 % bezuschusst werden.

Mehr zu unserem Beratungsangebot lesen Sie hier:

Sehen Sie sich auch unsere Empfehlung zum Businessplan-Tool an:

Viel Erfolg bei Ihrer Existenzgründung!

Gründerblatt-Newsletter

Kostenfrei alle ein bis zwei Monate

Das könnte Sie interessieren:

Direkt zu den Businessplänen: Businessplan-Sammlung

Schlagworte zu dieser Seite

Bleiben Sie informiert: Gründerblatt-News abonnieren.

ffdm 2005-2019 Internetagentur Fit-für-den-Markt