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Mit Strategie auf Kurs bleiben

Es sollte ein regelmäßiger Termin im Kalender jedes Gründers sein, der schlicht und einfach mit „Strategie-Check“ beschrieben werden könnte. Was sich dahinter verbirgt, kann ganz vielfältiger Natur sein. Der Kalendereintrag „Strategie-Check“ kann ein Dashboard für all die Themen sein, die einem Gründer tagtäglich einfallen. Sie eben dort gebündelt zu sammeln, ist in jedem Fall zielführender als die Wand mit Klebezetteln zu tapezieren. Wissenswertes rund um die Strategie hält dieser Fachbeitrag bereit.

Bild: © rawpixel, pixabay.de
Was ist die Parallele zwischen einem Schachspieler und einem Gründer? Beide brauchen die Fähigkeit, eine valide Strategie aufzusetzen.

Das bedeutet „Strategie“ in der Praxis

„Strategie“ ist ein wahrlich “hochtrabendes” Wort, das auf so manchen durchaus abschreckend wirken kann. Was sich dahinter verbirgt, ist hingegen kurz und knapp so definiert: Die Unternehmensstrategie ist die Summe aller Mittel und Wege, die dazu dienen, dass der Gründer seine Ziele erreicht. Für den Unternehmer kann die Strategie sozusagen die Bibel, das “Navi” auf dem Weg zum Erfolg sein. Ein Beispiel ist die “Internationalisierung als Unternehmensstrategie im Online-Handel:/internationalisierung-840.htm. Für Mitarbeiter ist eine ausformulierte Strategie eine wichtige Handlungsempfehlung für den Alltag im Betrieb.

Im Wirtschaftslexikon Onpulson heißt es: „Eine Unternehmensstrategie ist ein langfristiger Ansatz zur Umsetzung des Businessplans eines Unternehmens, um die Unternehmensziele zu erreichen. Sie dient der langfristigen Ausrichtung einer Organisation zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. (…) Die Formulierung der Strategie schließt Zweck und Umfang der Geschäftstätigkeit sowie den Charakter des Geschäftsfeldes ein, berücksichtigt das Umfeld, die Positionierung im Markt und die Wettweber. Die Unternehmensplanung dient der Umsetzung der Unternehmensstrategie.“

Wer eine Unternehmensstrategie hat, …

  • … hat ein Konstrukt aus mehreren Bausteinen, das zusammenwirkt. Die Intention des Unternehmens, Visionen, Grundwerte, Erwartungen an den Betrieb, kurz- und langfristige Ziele, eine Scorecard, ein Set an strategischen Maßnahmen sowie persönlichen Ziele und Handlungsszenarien bedingen dieses Konstrukt. Dabei wird stark zwischen Theorie und Praxis differenziert: Theoretisch aufgesetzt vom Unternehmen sind es letztlich vor allem die Mitarbeiter, die die Strategie mit Leben erfüllen.
  • … hat (als Mitarbeiter) eine Übersetzung für die gesteckten Ziele der Führungsriege. Die Formulierung einer Unternehmensstrategie ist häufig recht abstrakt gehalten. Wer sich als Gründer das Ziel gesetzt hat, Marktführer zu werden, wird das für die Mitarbeiter entsprechend umformulieren. Hier heißt das Ziel, den Umsatz zu steigern und Produkte anzubieten, die die Konkurrenz nicht hat.
  • … bündelt Ideen zu Konkurrenz, Marktsituation und Wettbewerb. Wichtig ist das Zusammentragen dieser Ideen vor allem auch, um zu verhindern, dass Ideen in unterschiedliche Richtungen ragen. An dieser Stelle kommt auch das Scoreboard, eine To-Do-Liste, die das Erreichen der Aufgaben via Ampelprinzip aufzeigt, zum Einsatz.
  • … hat eine Chance, Ideen zu fokussieren und sich regelmäßig wieder darauf zu besinnen. Die Stellung am Markt, ein großer Kundennutzen, verbesserte Exzellenz des Produkts sowie eine verantwortungsvolle Organisation sind dabei die Kernpunkte. Wer sein Strategieboard als Gründer mit möglichst vielen Inhalten bestückt, der führt dieses gleichwohl als Nachschlagewerk. So geht keine Idee Verschütt.

Strategie als regelmäßige Aufgabe im Kalender

Bild: © geralt, pixabay.de
Das Grundkonstrukt ist immer gleich: Nach Ideenfindung folgen Planung, Strategie und ggf. der zugehörige Erfolg.

Die Grund-Strategie, die vor dem Abenteuer Selbstständigkeit formuliert wurde”:/sich-selbstaendig-machen-175.htm, ist sicherlich ein festes Konstrukt. Was jedoch variabel sein sollte, ist die Ausrichtung der inhaltlichen Strategie auf aktuelle Gegebenheiten. Der Idealfall sieht natürlich für einen Gründer so aus, dass die Innovationskraft ihn agieren lässt. Das Reagieren auf Marktgegebenheiten ist, langfristig gesehen, eher kontraproduktiv, denn der Gründer begibt sich damit in eine passive Reaktionshaltung, die auch bei der Kundschaft nur selten gut ankommt.

Nachhilfe in punkto Strategieplanung gibt’s im entsprechenden Workshop, der beim Weiterbildungsinstitut Poko so beschrieben wird: „In unseren Strategieworkshops erarbeiten Management und Mitarbeiter gemeinsam eine Planung für die Zukunft. Statt einmal verhandelte Wege nur nach unten zu kommunizieren, gestalten alle die Zukunft gemeinsam. Dies erleichtert nicht nur die spätere Umsetzung der definierten Maßnahmen, sondern führt zu Strategien, die besser sind, weil alle, die damit in Berührung kommen, ihre Erfahrungen auch aktiv einbringen können. (…)


Wir schließen den Workshop mit einer konkreten Tätigkeitsliste, wie die gemeinsamen Ziele zu erreichen sind. Eine darüber hinausgehende strategische Planung ist in vielen Fällen nicht nötig oder wird nur noch punktuell durchgeführt.“

Bild: © geralt, pixabay.de
Anleitung vom Profi gibt's beim Weiterbildungsinstitut Poko.

Darauf kommt es bei der Entwicklung der Strategie an

Angeleitet von Profis gehen Gründer bei der Strategieentwicklung auf Nummer sicher. Grundsätzlich gilt es diese Tipps zu berücksichtigen:

  • Das Wort „Strategie“ klingt mitunter abgehoben und abstrakt. Dabei ist es die Aufgabe des Gründers, eine verständliche Strategie aufzusetzen oder zumindest daraus verständliche Handlungsstränge zu zeichnen.
  • Eine geheime Strategie kann Gift sein für ein Unternehmen. Eine Strategie kann nur dann als das Navi auf dem Weg zum Erfolg führen, wenn alle am Unternehmen Beteiligten um die Strategie wissen und diese ggf. auch nachschlagen können.
  • Eine Strategie darf visionär sein, muss aber auch realistische Ziele beinhalten, die erreichbar sind. Wer die Messlatte ständig zu hoch ansetzt, der riskiert Demotivation. Realistisch zu sein, bedeutet auch, einen sinnvollen Zeitplan zu konstruieren.
  • Ohne valide Vision, die zum Gründer und zum Unternehmen gleichermaßen passt, kann keine Strategie entstehen.
  • Wer seine Zielgruppe aus den Augen verliert, wird sich vergleichsweise schwer tun, eine passgenaue Strategie zu entwickeln.
  • Wer seinen Fokus begrenzt, beispielsweise auf den Umsatz, vergisst dabei häufig den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung für den Kunden.

 

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