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Selbständig / Start-up? Was geht bei Krediten und Förderungen?

Bild: © geralt, pixabay.de

Einsteiger in das Leben als Selbstständige, aber auch schon länger im Geschäft befindliche Freiberufler oder Kleinunternehmer haben es schon immer schwer gehabt, an Kapital in Form von Krediten oder Förderprogrammen zu kommen. Mit den Vorschriften zur Regulierung von Banken im Angesicht der Finanzkrise des Jahres 2007, bekannt als Basel III, die im Jahr 2013 verabschiedet wurden, verschärft sich gerade im Bereich der Kredite für Selbständige und Existenzgründer die Lage noch einmal.

Aufgrund dieser Vorschriften sind die Banken gezwungen, ihr Kreditvolumen herunterzuschrauben. Das geht am einfachsten, indem neu beantragte Kredite abgelehnt werden. Hierbei haben gerade Start-ups oder Selbstständige meist die schlechtesten Karten, weil oft Sicherheiten nicht ausreichend vorhanden sind und natürlich auch ein fester Arbeitsplatz mit regelmäßigem Einkommen fehlt. Natürlich gibt es auch in diesem Sektor immer die löbliche Ausnahme von der Regel. So zeigt sich für Selbständige oder Existenzgründer der freie Kreditmarkt wesentlich offener. Einen Sofortkredit beantragen bei Creditsun zum Beispiel bietet meist wesentlich höhere Zusagewahrscheinlichkeiten als bei herkömmlichen Kreditinstituten. Die Kanzlei für Finanzen und Immobilien bewährt sich nun schon seit 1991 und beweist sich durch seine hohe Kundenzufriedenheit.

Der Dschungel der Förderprogramme

Es ist keineswegs nur die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die KfW, die für Existenzgründer und Selbstständige Zuschüsse und Kredite bereitstellt. Hier ist es vor allem der sogenannte ERP-Gründerkredit, den alle Unternehmen und Selbständige beantragen können, die noch nicht oder höchstens seit drei Jahren selbständig sind. Die Problematik dabei ist, dass alle KfW-Kredite über eine Bank laufen und diese völlig eigenständig entscheidet, ob der Kredit bei der KfW beantragt wird. Es muss also zuerst eine Bank gefunden werden, die sich dazu bereit erklärt, obwohl die Kreditinstitute nur 20 % des Haftungsrisikos übernehmen.

Geld vom Staat zur Gründung oder Unterstützung eines Unternehmens lässt sich in vier Kategorien einteilen:

  • Zuschüsse für Existenzgründer
  • Zinsgünstige Kredite
  • Bürgschaften
  • Wagniskapital

Gründungszuschüsse gibt es für Arbeitslose genauso wie für Hochschulabsolventen, die sich noch im Studium befinden. Kredite für Selbstständige, wie der bereits erwähnte ERP-Gründerkredit, gibt es auch bei den Förderbanken der Länder. Jedes der sechzehn Bundesländer unterhält eine eigene Förderbank. Die Beantragung erfolgt entsprechend dem Wohn- oder Geschäftssitz.

So wie die Bundesländer Förderbanken besitzen, so besitzen sie zugleich Bürgschaftsbanken, die einfach die Bürgschaft für einen Kredit übernehmen. Auch hier gilt die Verbindung von Wohnsitz und Bundesland beziehungsweise Bürgschaftsbank.

Die meisten Förderbanken der Länder arbeiten eng mit staatlichen oder zumindest halbstaatlichen Beteiligungsgesellschaften zusammen, die entsprechendes Wagnis- oder Risikokapital in das neue Unternehmen einbringen. Länderübergreifend sei hier der Hightech Gründerfonds genannt, der bis zu einer Million Euro Beteiligungskapital einbringt.

Staatliche Fördermittel mit Vorgaben

Es bestehen außer den bereits aufgezeigten Mitteln weitere Förderungen, die sich auf bestimmte Situationen beziehen. So etwa Fördermittel für Unternehmen, die sich in der Wachstumsphase befinden. Ebenso Fördermittel für Firmen, die eine Krise zu überstehen haben oder Fördermittel, um eine Nachfolgeregelung durchführen zu können. Gerade in der Bundesrepublik Deutschland stehen aktuell viele Firmeninhaber vor der Problematik, einen passenden Nachfolger zu finden. Fördermittel zu Vorhaben, die sich mit Energieeffizienz beschäftigen, sind weitere Töpfe, aus denen Selbständige bei entsprechendem Profil schöpfen können.

Der wichtigste Punkt für bereits Selbständige wie ebenso den Start-ups oder Existenzgründern ist die minutiöse Vorbereitung vor der Beantragung eines Kredites oder von Fördermitteln. Nicht nur private Banken, auch der Staat möchte gerne genau wissen, in was und vor allem in wen investiert wird. Nicht selten ist die fachliche Qualifikation ein Stellenwert, dem mehr Beachtung als dem Projekt selbst geschenkt wird.

 

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