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Qualitätsmanagement – das Rückgrat der Normung

 

Die Siedlung Mohenjo-Daro, im heutigen Pakistan gelegen, ist das weltweit erste Paradebeispiel dafür, was mit Standards und Normen erreicht werden kann. Was den Ort so interessant macht, sind zwei Dinge. Zum einen gibt es keine Paläste oder Kirchen, zum anderen bestehen alle Bauten, Kanäle, Brunnen und Straßen aus genormten Lehmziegeln. Während in der restlichen Welt mit Bruchsteinen, Holz und Lehmputz gearbeitet wurde, besaß die Hochkultur am Indus eine Norm für Ziegel. Dadurch konnte schneller und exakter gearbeitet werden. Das Tolle daran, der damalige Lehmziegel stimmt mit dem Format des modernen Handziegels exakt überein.

Mohenjo-Daro ist den Archäologen ein Rätsel, weil eigentlich die Norm oder der Standard eine Erfindung der Neuzeit ist und heute in einem modernen Qualitätsmanagement mündet, das praktisch alle Bereiche in Lager, Produktion, Vertrieb und Verwaltung umfasst. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist das interne Kontrollsystem, das allein für sich schon eine recht komplexe Angelegenheit darstellt. Nicht umsonst werden von den Unternehmen die entsprechenden Mitarbeiter auf Seminare geschickt, die sich dem Thema: Aufbau internes Kontrollsystem widmen.

Qualität durch Kontrolle

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, eine alte Weisheit, die sich auch heute noch bewahrheitet. Dabei geht es nicht etwa um eine Überwachung à la Big Brother. Es geht darum, Fehler in der Prozesskette schnellstmöglich aufzudecken, denn zu keiner anderen Zeit der Industrialisierung und Technisierung war das Tempo so hoch wie heute. Genauso schnell, wie heute in Fabriken produziert wird, genauso schnell verbreiten sich Fehler, die an irgendeinem Punkt der Kette entstanden sind. Das wirkt sich umso dramatischer aus, da inzwischen längst mit nur noch minimalen Toleranzen gearbeitet wird. Neue Werkstoffe und Bearbeitungsmaschinen erlauben unglaubliche Passgenauigkeiten, die nur mit entsprechenden Geräten messbar sind. Wenn so der Mitarbeiter, der zum Beispiel mit der Eingabe von CAD-Daten an einem Bearbeitungszentrum beschäftigt ist, sich nur um eine Zahl hinter dem Komma vertippt, kann das dazu führen, das eine ganze Charge eines Fertigungsteils zu Ausschuss wird.

Die Folgen davon sind Ausfallzeiten in der Weiterverarbeitung, Verzögerung von Lieferungen, Verlust von Material, Betriebs- und Arbeitsstunden sowie mitunter Imageverlust bei Geschäftspartnern und Kunden. Das ist nur ein Beispiel von Vielen, die es notwendig machen, sich dem Thema: Aufbau internes Kontrollsystem eingehend anzunehmen, es in das Betriebsmanagement-Handbuch aufzunehmen und es vor allem konsequent durchzusetzen. Auch dafür gibt es eine Weisheit, die vielleicht schon in Mohenjo-Daro zur Anwendung kam. Vier Augen sehen mehr als zwei.

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