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Die eigene Website als Marketinginstrument – Tipps für Gründer und Selbstständige

Bild: Pixabay.com © RachelScottYoga (CC0 Creative Commons)
Heutzutage kann fast jeder eine eigene Website aufsetzen. Technisches Know-how ist dabei dank moderner Baukästen nicht mehr vonnöten.

Kundenakquise ist einer der wichtigsten Punkte bei der Gründung eines Unternehmens. Doch auch langjährige Firmen suchen regelmäßig nach Interessenten und neuen Kunden – und setzen dabei auf moderne Marketing-Maßnahmen. Eine Firmenwebsite kann dabei das Mittel der Wahl sein, denn vor allem Unternehmen mit junger Zielgruppe finden Kunden häufig im Internet. Doch was macht eine gute Website aus und worauf sollten Unternehmen beim Erstellen und Pflegen der eigenen Homepage Wert legen?

IT Know-how wird überbewertet, auf den Inhalt kommt es an

Generell ist es heute sehr einfach, eine optisch ansprechende und inhaltlich sinnvolle Website zu gestalten. Dank moderner Online-Baukästen kann so gut wie jeder eine eigene Homepage aufsetzen. Die wichtigsten Tools dabei sind ein Browser sowie eine funktionierende Internetverbindung. Dann helfen intuitive Baukästen dabei, das richtige Layout auszusuchen und die Seite mit Leben zu füllen. So können auch Freiberufler ohne große IT-Kenntnisse eine Website erstellen und somit schnell und einfach online zu finden sein.

Viel wichtiger als IT-Kenntnisse ist der Inhalt der Website. Denn gerade Kunden achten viel mehr auf das, was ihnen angeboten wird, als auf die Technik dahinter. Deshalb sollten einige Informationen auf keiner Homepage fehlen. Dazu zählen:

  • Kontaktinformationen: E-Mail-Adresse, Kontaktformular, Telefonnummer und gegebenenfalls auch eine Büroadresse mit Öffnungszeiten. Hier lässt sich auch eine kleine Karte via Google Maps-Einbindung installieren, um es Kunden einfacher zu machen, den Weg zu finden.
  • Leistungen: Welche Leistungen werden angeboten und zu welchem Preis? Nicht immer ist es sinnvoll, Preise direkt auf die Homepage zu schreiben. Daher sind auch hier die Kontaktdaten essenziell – natürlich mit einem Hinweis darauf, dass eine Preisübersicht auf Anfrage verschickt wird.
  • Über mich: Diese Seite will mit Leben gefüllt werden. Wer steckt hinter der Website, welche Mitarbeiter sind für welche Bereiche zuständig? Auch einige Punkte aus dem Lebenslauf sowie die Einbindung der Business-Profile sind für Kunden interessant.
  • Referenzen: Welche Unternehmen oder Kunden haben schon mit dem Unternehmen zusammengearbeitet? Welche Projekte wurden bereits betreut? Hier sehen Kunden, wie gut und vertrauenswürdig die Firma ist. Das schafft direkt einen positiven Eindruck

Ebenfalls unerlässlich sind ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Hier nennt die Industrie- und Handelskammer IHK einige Pflichtangaben, die, wenn sie vergessen werden, zu saftigen Strafen führen können.

Bild: Pixabay.com © PhotoMIX-Company (CC0 Creative Commons)
Suchmaschinenmarketing ist das A und O, um in den Suchergebnissen zum Beispiel von Google gut gelistet zu sein.

Suchmaschinenoptimierung ist das Stichwort

Doch auch wenn Homepages für Kunden gemacht werden und vor allem diese ansprechen sollen, besteht ein weiterer wichtiger Punkt bei dem Aufbau einer guten Website: das Ranking in Suchmaschinen. Hier helfen moderne Marketing-Firmen, wie die Blue GmbH, weiter, wenn der Gründer selbst nicht sicher ist, wie er das Ranking verbessern kann.

Das Ranking in Suchmaschinen wie Google ist deshalb so wichtig, weil nur so neue Kunden auf die Website kommen – und diese sind unerlässlich für den Erfolg des Unternehmens. Im Fachjargon nennt sich die Verbesserung des Rankings „Suchmaschinenoptimierung“ oder SEO, aus dem Englischen „Search Engine Optimization“. Dabei werden einige Schritte durchgeführt, an deren Ende ein besseres Ranking steht:

  1. Keyword-Analyse: Hier ermitteln Marketing-Experten, wonach User im Zusammenhang mit der Branche oder der Leistung des Unternehmens häufig suchen. Im Rahmen der Analyse werden einzelne Begriffe oder ganze Sätze herausgefiltert, die besonders oft in Suchen auftauchen.
  2. Einfügen der Keywords: Die im ersten Schritt herausgefilterten Keywords werden dann in der eigenen Website verbaut. Das heißt, sie werden sinnvoll in die bereits bestehenden Texte eingefügt oder es werden neue Texte geschrieben, in denen die Keywords genutzt werden. Dabei ist stets darauf zu achten, dass die Website trotzdem für Kunden interessant und lesbar bleibt, denn es gilt: Lesbarkeit geht vor Keywords. Es nützt Firmen nichts, wenn Kunden zwar schnell auf die Website geleitet werden, aber genauso schnell wieder wegklicken, weil die Website unübersichtlich ist oder sich Texte als nicht lesbar erweisen.
  3. Stetige Nachkontrolle: Das Ranking der Website muss regelmäßig kontrolliert werden. Denn ändert sich das Suchverhalten der User, ändert sich auch die Position der Website in den Suchergebnissen. Deshalb ist die Website regelmäßig an die aktuellen Suchen der Nutzer anzupassen, um ein kontiniuerlich gutes Ranking zu gewährleisten.

Ein weiterer Tipp für ein verbessertes Ranking ist die Suchmaschinenwerbung, kurz SEA. Hierbei schalten Unternehmen Werbeanzeigen, beispielsweise über Google AdWords, die dann bei der entsprechenden Suche ganz oben angezeigt werden. Auch so lässt sich Traffic generieren, da das Unternehmen stets ganz oben in den Suchergebnissen erscheint. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass dieser Service Geld kostet. Wenn sich nicht genug Kunden via AdWords akquirieren lassen, lohnt sich diese Marketing-Strategie für Unternehmen nicht.

Bild: Pixabay.com © LoboStudioHamburg (CC0 Creative Commons)
Die Nutzung sozialer Medien wie Facebook und Twitter ist heute in vielen Branchen obligatorisch.

Vernetzte Websites generieren mehr Traffic

Je nach Branche kann es hilfreich sein, die eigene Website mit Konten in den sozialen Netzwerken zu verknüpfen. Vor allem Freiberufler oder Kreative können so neue Kunden erreichen und Traffic auf ihre Website generieren. Dabei sollte die Auswahl der sozialen Netze, in denen die Firma vertreten sein soll, umsichtig erfolgen. Eines haben alle sozialen Netzwerke gemeinsam, so der WDR: Sie sind erfolgreich – jedes auf seinem Gebiet. Mögliche Netzwerke sind:

  • Twitter
  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube
  • Snapchat
  • Google+
  • XING
  • LinkedIn

XING und LinkedIn sind dabei als Ausnahme zu sehen, da es sich hier um reine Business-Seiten handelt, auf denen viele Angestellte und Selbstständige ohnehin Profile haben. Hier wird dann nur eine Firmenseite generiert, die als Referenz für den Job genutzt werden kann.

Die anderen sozialen Netzwerke weisen unterschiedliche Schwerpunkte auf. So posten Nutzer auf Instagram ausschließlich Fotos oder kleine Videos, auf Facebook können auch längere Postings ohne Bild funktionieren. Jeder Unternehmer sollte sich für einige wenige soziale Netzwerke entscheiden, um am Ende nicht überfordert zu sein. Denn wenn es acht Profile in sozialen Netzen gibt, aber auf keinem gepostet wird, macht das keinen guten Eindruck bei potenziellen Kunden. In diesem Fall ist es sinnvoller, drei soziale Profile regelmäßig zu bespielen und die anderen fünf Netze nicht zu nutzen.

 

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